Zufriedenheit ist das Resultat von Planung

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Unternehmer Gerhard Auerswald sieht gelassen in die Zukunft: Dank Wealth Planning sind Nachfolge und Vermögensplanung bestens vorbereitet.

Autorin Corinna Zawodniak
Fotograf Hanno Keppel

Gerhard Auerswald, Geschäftsführer des gleichnamigen Telekommunikationsunternehmens, hat seit Jahren kaum Zeit, sich um die Verwaltung seines Vermögens zu kümmern. Daher stehen ihm seit fast sieben Jahren in Wolfsburg Relationship Managerin Carola Stephany sowie weitere Spezialisten aus dem Wealth Management der Commerzbank mit ihrer Expertise zur Seite. Im Jahr 2013 entschloss sich Herr Auerswald auf Vorschlag von Frau Stephany, sein Vermögen im Rahmen eines Wealth Planning Konzepts ausführlich analysieren zu lassen. Im Ergebnis wurde für ihn eine professionelle Lösung gefunden, auf die er sich verlassen kann und die ihn entlastet.

Herr Auerswald, was hat Sie bewogen, Ihre Vermögensstruktur nach Jahrzehnten erstmals durchleuchten zu lassen?

Gerhard Auerswald Irgendwann muss man das einfach angehen und kann es nicht mehr verschieben. Die Nachfolge im Unternehmen steht an. Natürlich ist mir die finanzielle Vorsorge wichtig, ich bin aber kein Anlageexperte. Außerdem fehlen mir kurz gesagt die Zeit und das Interesse, mich selbst darum zu kümmern. Und so habe ich immer auf Fest- und Tagesgeld gesetzt. Dazu muss ich sagen: Es gab ja auch mal Zeiten mit Zinsen! Als die Zinsen schwanden, musste ich etwas ändern und habe mir verschiedene Lösungen angeguckt.

Was hat dabei für Sie den Ausschlag gegeben?

Auerswald Entscheidend für mich war, dass Frau Stephany sich meine Situation angehört und verständliche Lösungen präsentiert hat, ohne zu drängeln. Das hatte ich schon anders erlebt mit komplexen Anlagen, die Berater mir nicht erklären konnten. Ich bin bereit, die Verwaltung meines Vermögens aus der Hand zu geben, aber ich muss verstehen, wie das Geld angelegt wird.

Carola Stephany Herr Auerswald hat mir von Anfang an ermöglicht, offene Fragen zu stellen und ehrliche Antworten zu geben. Bei unseren Gesprächen standen nie einzelne Anlagemöglichkeiten am Anfang der Überlegungen, sondern immer die übergeordneten Ziele, die Herr Auerswald verfolgt.

„Wichtig war für mich immer die Vermögenssicherheit. Daran schlossen sich Fragen nach dem Finanzierungsbedarf im Alter und die Einbeziehung meiner Kinder an.“
Gerhard Auerswald, Geschäftsführer Auerswald GmbH & Co. KG

Welche Ziele sind das?

Auerswald Wichtig war für mich immer die Vermögenssicherheit. Daran schlossen sich Fragen nach dem Finanzierungsbedarf im Alter und die Einbeziehung meiner Kinder an: Mein 35-jähriger Sohn arbeitet bereits neben mir als Geschäftsführer und wird das Familienunternehmen weiterführen. Meine 30-jährige Tochter lebt sehr glücklich in Hamburg und hat sich außerhalb des elterlichen Unternehmens für eine Karriere im Marketing entschieden.

Wie sind Sie bei der Analyse des privaten Vermögens vorgegangen?

Stephany Als Basis erstellte ein Wealth Planner aus unserem Hause für das Vermögen von Herrn Auerswald einer Vermögensbilanz. Dabei wurden alle privaten und unternehmerischen Unterlagen auf den Prüfstand gestellt: Depotauszüge, Bilanzen, Sparbücher, selbst die Haftpflichtversicherung und das Testament. Immer im Hinblick darauf, ob sie den Zielen und dem aktuellen Bedarf entsprechen sowie welche Chancen und Risiken sie bergen. Herr Auerswald hat uns das leicht gemacht und die Unterlagen übersichtlich vorbereitet und zusammengestellt. Auch die Zusammenarbeit mit seinem Steuerberater klappt optimal. Am Ende wurde von unserem Wealth Planner ein langfristiger Vermögensfahrplan präsentiert, das Wealth Planning Konzept. Passend zu Herrn Auerswalds Zielen beinhaltete er Vorschläge zur Optimierung der Vermögensstruktur und Betrachtungen zur weiteren Vermögensentwicklung bei einer Umsetzung. Auch die Nachfolgeplanung wurde dabei einbezogen.

Auerswald Ich hatte nie ausschließlich Rendite im Kopf. Für mich war immer klar: keine Spekulationen. Wir haben zum Beispiel diskutiert, wie sinnvoll Immobilieninvestments sind. Mit dem Ergebnis, dass eine eigene Immobilie für das Wohnen im Alter gut ist, als reines Anlageobjekt hingegen einige Bedingungen erfüllen muss. Wir haben kurz den Erwerb von Eigentumswohnungen im damals aussichtsreichen Potsdam erwogen, das von meinem Wohnort bei Wolfsburg allerdings weiter entfernt ist. Stattdessen habe ich im nahe gelegenen Braunschweig gekauft – auch dort haben sich die Preise gut entwickelt und die Teilnahme an Eigentümerversammlungen bedeuten für mich weniger Zeitaufwand.

Stephany Wir haben gemäß den Wealth Planning Vorschlägen die Vermögensstruktur optimiert und sind mit 45 Prozent Rentenanteil und 25 Prozent Aktienquote gestartet. Die restlichen 30 Prozent waren Immobiliendirektinvestments.

Was hat sich seither verändert?

Auerswald Die Aktienquote ist gestiegen auf 50 Prozent. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf einer Vermögensverwaltungs-Lösung mit Indexpapieren. Ein Werterhalt ist sonst seit einiger Zeit angesichts der niedrigen Zinsen schwierig. Entsprechend wurde der Anleihenanteil gesenkt.

Während Sie früher nur auf Termingeld gesetzt hatten, wirkt das jetzt sehr entschlussfreudig.

Auerswald Das ist kein Widerspruch. Wenn eine Lösung gefunden ist, sollte die Umsetzung nicht lange dauern. Mir ist daran gelegen, Frau Stephany und ihre Kollegen in der Vermögensverwaltung nicht zu kontrollieren, ich möchte vertrauen. Sie haben schließlich mehr Erfahrung als ich. Und Wertschwankungen durch den hohen Aktienanteil halte ich aus. Besser als hektisches Reagieren ist Abwarten.

Stephany In jedem Fall besprechen wir die Anlagevorschläge vor der Umsetzung mit Herrn Auerswald. In einem mit ihm festgelegten Korridor justieren unsere Experten das Portfolio ganz automatisch, um Chancen zu nutzen und Risiken abzuwenden. Sollte es kurzfristige Markterschütterungen geben, kann die Vermögensverwaltung schnell reagieren und entsprechend umschichten. Ansonsten telefonieren Herr Auerswald und ich regelmäßig und treffen uns etwa dreimal im Jahr zum Strategiegespräch. Mit den grundlegenden Zielen im Hinterkopf sprechen wir über neue Anforderungen und letztlich daraus resultierende Anpassungen im Portfolio.

Welche neuen Anforderungen sind das?

Auerswald Nach eingehender Beratung mit Frau Stephany, ihren Wealth Planning Kollegen und meinem Steuerberater habe ich inzwischen 70 Prozent der Unternehmensanteile an meine Kinder übertragen. Allerdings ist wie gesagt nur mein Sohn aktiv in die Unternehmensführung eingestiegen. Das soll sich natürlich in den Anteilen am Unternehmen widerspiegeln. Deshalb geht es aktuell in den Überlegungen um die Frage, welchen Ausgleich ich für meine Tochter schaffen kann, zum Beispiel über Geschäftsanteile, eine Gewinnbeteiligung oder den Erwerb einer Immobilie.

Denken Sie denn darüber nach, sich aus dem Geschäft zurückzuziehen?

Auerswald Nachdenken natürlich. Ich habe aber keinen Termin definiert. Ich habe bereits auf eine Viertagewoche reduziert und strebe noch einen weiteren freien Tag pro Woche an. Ich weiß das Geschäft bei meinem Sohn und dem Management in besten Händen und begleite vor allem noch wichtige Termine, bei denen es auf langjährige Kontakte ankommt, zum Beispiel zu Großhändlern. Ich habe selbst einst das Geschäft von meinem Vater übernommen und weiß daher, wie wichtig es ist, Verantwortung weiterzugeben. Und ich kann die Zeit für all das nutzen, was sonst liegen bleibt. Oder spontan einen verlängerten Wochenendurlaub verleben. Wer weiß, vielleicht höre ich in einem Jahr schon ganz auf. Und freue mich dann, wenn mein Sohn mich weiterhin um Rat fragt. Das bedeutet letztlich Glück für mich – alles gut gerüstet für die Zukunft zu wissen inklusive der Finanzen. Zufriedenheit ist auch das Resultat von Planung.

Auerswald GmbH & Co. KG – Telefonanlagen von einem
Mittelständler für den Mittelstand

170 Mitarbeiter arbeiten heute für das hochspezialisierte Technologieunternehmen Auerswald mit Sitz in Schandelah bei Wolfsburg. Die Hauptprodukte sind maßgeschneiderte Telefonsysteme für den Einsatz in Unternehmen. Gerhard Auerswald führt die Firma in zweiter Generation, gegründet hat sie sein Vater Harro Auerswald 1960. „Er hatte damals als Chefkonstrukteur in der Fotoindustrie bei Voigtländer in Braunschweig die Idee, Dias mit leisen Magneten zu wechseln. Das gab es noch nicht und man sagte ihm: Mach du das doch“, erinnert sich Gerhard Auerswald. Es folgten zahlreiche Sonderaufträge für Spezialmaschinen und Elektroniklösungen. Der heutige Firmenlenker stieg 1980 nach dem Studium der Nachrichtentechnik und Informatik in die Geschäftsführung ein. Seit Oktober 2014 übernimmt sein Sohn Christian Auerswald neben ihm als Geschäftsführer immer mehr Verantwortung. Auch wenn sich das Geschäftsfeld verlagert hat, hat Gerhard Auerswald die Leidenschaft für Fototechnik von seinem Vater geerbt – er sammelt alte Kameras und wartet im Urlaub auf den passenden Moment und das richtige Licht, um ein Motiv perfekt in Szene zu setzen.

       

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