Wissenswertes

Generationen sind gemeinsam erfolgreich

Für die nächsten fünf Jahre erwarten 62 Prozent der Unternehmen die Entwicklung neuer Geschäftsfelder, 47 Prozent rechnen mit disruptiven Veränderungen im Markt und ein Drittel der Unternehmen sieht Um­brüche in Schlüsseltechnologien auf sich zukommen. Zu diesen zentra­len Ergebnissen kommt die 17. Mittelstandsstudie der Commerzbank, für die das Marktforschungsinstitut Kantar TNS 2.000 deutsche Unternehmer nach ihrer Einstellung zur nächsten Generation von Unternehmern sowie des Ban­kings und zu neuen digitalen Märkten befragt hat. Die Befragten betrachten den Generationen­wechsel als Katalysator, um notwendige Veränderungen anzugehen und umzusetzen. 66 Prozent erwarten, dass dadurch neue Kompetenzbereiche geschaffen werden. 50 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer umfassenden Digitalisierung und einer Intensivierung von Marketing und Markenaufbau. Allerdings legt die Studie auch nahe, dass diese Erwartungen häufig nicht ein­gelöst werden bei Unternehmen, bei denen kürzlich ein Wechsel im Topmanagement stattgefunden hat.

Der Wandel ist ein Gemeinschaftsprojekt

Unternehmen, denen die Umsetzung von Ver­änderungen erfolgreich gelungen ist, profitieren von einem Generationswechsel und erfahrenen Managern, die von außen ins Unternehmen kommen. Junge Nachfolger und Führungskräfte unter 40 Jahren bringen häufig eine Gründermentalität in das Unter­nehmen und treiben unternehmerische Zukunftsprojekte voran.

Leseempfehlung
Commerzbank company.news: „Next Generation: Mittelstand im Umbruch

„Between the Towers“

Seit 2014 treffen sich an jedem ersten Dienstag im Monat zur besten „After Work“­-Stunde FinTechs, Banker, Investoren, IT­Profis und Medienvertreter.
Bei der Eventreihe der Commerzbank­ Tochter main incubator „Between the Towers“ auf dem Uni­-Campus Westend dreht sich alles um das Banking der Zukunft. Prominente Redner präsentieren die neuesten Trends, kreative Start­-ups pitchen innovative Banking­-Lösungen. Und alle haben die Chance, über Koope­rationen und Finanzierungsmöglichkeiten zu reden. Seit 2015 tourt das Event auch immer wieder durch Deutschland.

Anmeldung und Informationen:
www.between-the-towers.com

Banking-App: neue Funktionen

Mehr als 1,3 Millionen Kunden der Commerzbank nutzen bereits die Mobile­-Banking-­App. Im zweiten Halbjahr 2017 soll die App zusätzliche Funktionen bekommen: Alle iTAN­-Nutzer können in der App künftig direkt auf das photoTAN­-Verfahren umstellen. Der Vorteil: ein einfacheres Handling. Die zentrale Verwaltung aller Bankkarten über die App ist geplant. Die Sperrung der Kreditkarte im Notfall von unterwegs ist jetzt schon möglich. In Kürze kann die PIN für die Kreditkarte per App geändert werden. Android­-Nutzer (ab OS­-Version 6.0) melden sich künftig per Fingerabdruck an.
Tipp: Im Demo­-Modus erfahren Kunden mehr über die App.
 
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Jetzt beantragen: Legal Entity Identifier (LEI)

Ab 2018 sind Börsengeschäfte und Überträge aus Depotbeständen nur noch mit Client-Identifier möglich. Denn dann tritt die zweite Stufe der EU­-Richtlinie für Märkte in Finanz­instrumenten, bekannt als MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive), in Kraft. Ziele der damit verbundenen Veränderungen sind die Stärkung des Anlegerschutzes und die Erhöhung der Transparenz zur Verhinderung von Marktmiss­brauch.

Die Richtlinie unterscheidet bei Client-Identifiern zwischen Privatpersonen einerseits und juristischen Personen und Gesellschaften andererseits.

Für Privatpersonen deutscher Staats­angehörigkeit beispielsweise bildet sich der Client-Identifier aus Geburts­datum, Namen und Vornamen – und kann daher von den Banken ohne weitere Kundenaktivität genutzt werden.

Für juristische Personen und Gesell­schaften wird der Client-Identifier als Legal-Entity-Identifier (LEI) bezeich­net. Dieser muss durch diesen Personenkreis selbst kostenpflichtig bei entsprechenden Vergabestellen online beantragt und der Bank übermittelt werden. Die Bearbeitung des Antrags dauert in der Regel rund sechs Wochen. Da es gegen Ende des Jahres voraussichtlich zu einer zunehmenden Nachfrage kommen wird, empfiehlt es sich, sich frühzeitig um die Beantragung des LEI zu kümmern.

Zugelassene Vergabestellen und weitere Informationen unter www.gleif.org/de.

Per App zur Traumimmobilie

Mit der Commerzbank­-Baufi-App ermitteln Sie Ihren finanziellen Spielraum, finden deutschlandweit Ihre Traumimmobilie und erhalten anhand weniger Eingaben eine unabhängige Wertein­schätzung. Zusätzlich können Sie beim Termin mit dem Makler mit dem digitalen Zinszertifikat nachweisen, dass die Finanzierung gesichert ist – eine abschließende Bonitätsprüfung vorausgesetzt.
 
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Filialwachstum statt Rückzug

In den vergangenen zehn Jahren haben deutsche Banken rund jede vierte Filiale geschlossen. Die Commerzbank geht diesen Trend nicht mit und setzt auf Wachstum statt auf Rückzug: Frei nach dem Motto „Automaten beraten nicht“ will das Institut in den kommenden Jahren bis zu 100 ihrer rund 1.000 Filialen in neue, moderne Flagship­-Filialen umbauen. Dort soll das Know­how für alle Kunden und Beratungs­themen an einem Standort gebündelt werden. Entstehen werden die Flagship­-Filialen vor allem in stark frequentierten Lagen ausgewähl­ter Großstädte. Die ersten fünf wurden bereits eröffnet, in diesem Jahr sollen sieben weitere hinzukommen.

Laut Bankenverband wünschen sich auch im digitalen Zeitalter zwei Drittel der Kunden eine Bank mit Filialen. Dies gilt ebenfalls für die junge Generation. Rund 450.000 Menschen besuchen tagtäglich alleine die rund 1.000 Filialen der Commerzbank. Für das Institut bedeutet das im Umkehrschluss: Wer im Privatkundengeschäft wachsen will, kann nicht auf Filialen verzichten. Dabei richtet sich die Bank am Kundenbedarf aus und differenziert ihr Leistungsangebot. Während die Kunden in den Flagship­-Filialen die voll­ ständige Beratungskompetenz vorfinden, die sie für komplexe Bankgeschäfte benötigen, steht in den sogenannten City­-Filialen vor allem der Service im Vordergrund.

       

Commerzbank AG, Wealth Management
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V. i. S. d. P.: Stefanie Pietsch (a. a. O.)