Ausgabe 01/2018

 

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 Ein Blick in die Kindheit von Viktoria Delius-Trillsch (links) und Verena Pausder zeigt: Der heutige Erfolg der Schwestern kommt nicht von ungefähr. Schon beim Mittagessen im Elternhaus war das Geschäftliche immer Thema.

Statt in das elterliche Unternehmen in zehnter Generation einzusteigen, erobern Verena Pausder und Viktoria Delius-Trillsch die Start-up-Szene.

Autorin Corinna Zawodniak
Fotograf Yves Sucksdorff

Sobald die Kamera aus ist, feixen sie herum – machen Späße und genießen die Zeit, die sie zusammen verbringen können. Denn so oft, wie sie es sich wünschen, schaffen es die Schwestern Verena Pausder (38) und Viktoria Delius-Trillsch (35) nicht, sich zu sehen. In der Zwischenzeit behelfen sie sich täglich mit Facetime, plaudern über Alltag und Kinder und lassen immer wieder ein weiteres gemeinsames Thema einfließen: das Geschäft.

Genauer gesagt: die Geschäfte. Denn beide sind erfolgreiche Unternehmerinnen. Pausder ist Gründerin des Kinder-App-Entwicklers Fox & Sheep in Berlin, den sie vor drei Jahren an den Spielwarenhersteller Haba verkauft hat und seither als Geschäftsführerin leitet. Zudem hält sie Beteiligungen an zehn weiteren Unternehmen. Delius-Trillsch ist Mitinhaberin der Hamburger Finanz-Eventagentur rehblau, organisiert unter anderem den Private Banking Kongress. Jüngst hat sie mit zwei Partnern eine CoDesign Factory aus der Taufe gehoben, die Top-Unternehmer, Gründer und Social Media Stars mit individuellen Teams in große Konzerne sowie mittelständische Betriebe schickt, um gemeinsam mit dem Kunden innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Dass beide Gründerinnen geworden sind, ist kein Zufall: Sie haben das unternehmerische Denken mit der Muttermilch aufgesaugt. Sie entstammen der Bielefelder Textil-Dynastie Delius. Ihr Vater Rudolf Delius führt das Familienunternehmen zusammen mit seinem Cousin Friedrich-Wilhelm Delius in neunter Generation.

„Unser Vater kam mittags immer um Punkt 13 Uhr nach Hause. Dann hat er die Börsennachrichten im Radio eingeschaltet und wir mussten fünf Minuten leise sein. Beim Mittagessen hat er stapelweise Papiere gesichtet und mit unserer Mutter durchgesprochen“, erinnert sich Delius-Trillsch. „Unsere Mutter leitete ein Inneneinrichtungsunternehmen, unser Zuhause bestand aus Showrooms. Heute leitet sie einen Raumausstattungsbetrieb, der europaweit Hotels ausstattet“, ergänzt Pausder. Eine Trennung von Geschäft und Privatleben? „Undenkbar in unserer Familie! Bis heute“, so Delius-Trillsch. „An Weihnachten, wenn die Familie zusammenkommt, oder im Familienurlaub wird immer mindestens ein Abend freigehalten, um übers Geschäftliche zu reden.“ Reihum erzählt jeder von seinen Plänen und Herausforderungen. „Meist kristallisiert sich schnell heraus, wer gerade die härteste Nuss hat, und dann konzentrieren sich alle darauf“, lacht Pausder.

Zwei Sichtweisen vereinen sich im Erfolg

Der Rat der anderen sei jedem Familienmitglied sehr wichtig. „Niemand gibt mir so ungefilterte und ehrliche Kritik wie meine Schwester. Und wahrscheinlich würde ich sie auch von niemandem so annehmen wie von ihr“, sagt Pausder. Delius-Trillsch nickt zustimmend: „Wir ticken ganz unterschiedlich, das macht die Sichtweise der anderen so wertvoll. Verena springt sofort, mit dem Kopf voran, in jedes Becken. Ich denke erst nach und wäge die Risiken ab, bevor ich ins Wasser gehe. Sie hat viel Tatkraft und kommt deshalb in kurzer Zeit weiter als ich mit meiner Vorsicht.“ Pausder erwidert: „Aber wenn das Becken leer ist, stoße ich mir gehörig den Kopf, das ist auch schon passiert.“

Auch der Vater nimmt den Rat der Töchter regelmäßig in Anspruch. „Er ist klassisch in der Old Economy unterwegs und immer neugierig, was in der Berliner Digitalszene gerade passiert“, erzählt Pausder. „Er ist sehr aufgeschlossen gegenüber neuer Technik und hat das Unternehmen bereits für die Zukunft aufgestellt.“ Die Delius-Gruppe stellt unter anderem Hightechstoffe für Sicherheitswesten oder Airbags her. Wenn es um Strukturen und Mitarbeiterführung geht, gebe ihm die jüngere Tochter Impulse, die Ältere sei bei Wertsteigerungen gefragt. „Ich sehe Dinge: Ideen und Zahlen. Du siehst Menschen: Kunden und Mitarbeiter. Beide Sichtweisen zusammen bringen Erfolg“, fasst Pausder an die Schwester gewandt zusammen.

Neue Wege statt Fokussierung aufs Familienerbe

„Mein Vater hat mich nie gedrängt, das Unternehmen zu übernehmen, sondern mich immer ermutigt, eigene Entscheidungen zu treffen.“
Verena Pausder, Gründerin Fox & Sheep

Die Schwestern denken permanent Entwicklungsmöglichkeiten für die Geschäfte der anderen mit. Auch das väterliche Unternehmen tragen sie im Herzen bei sich. Aktiv in die zehnte Generation der Delius-Führung eingestiegen sind sie trotzdem nicht. „Mein Vater hat mich nie gedrängt, das Unternehmen zu übernehmen, sondern mich immer ermutigt, eigene Entscheidungen zu treffen. Er selbst war schon mit 26 so eng ins Familienunternehmen eingebunden, dass er über andere Optionen nicht einmal nachdenken konnte. Das hat er mir erspart.“ Aktuell geht es um die Nachfolgefrage in der fast 300 Jahre alten Firma. „Unser Vater und Onkel werden in den kommenden Jahren aus der operativen Geschäftsführung ausscheiden. Wir suchen nach einem externen Geschäftsführer und die Familie wird das Unternehmen im Beirat begleiten“, so Pausder.

Als sie mit 22 Jahren das Controlling- und Finanz-Studium in St. Gallen abschloss und bei der Münchener Rück anfing, spürte sie trotzdem Erfolgsdruck auf sich lasten. Erst durch einen Misserfolg schwamm sich Pausder frei. „Vom Konzept bin ich heute noch überzeugt, aber wahrscheinlich waren meine mitgründende Kommilitonin und ich damals einfach zu früh dran. Wir wollten ein gesundes Systemgastronomie-Konzept etablieren mit Salaten, die vor den Augen der Kunden frisch und schnell zubereitet werden.“ Das habe es damals in New York oder London gegeben, aber nicht hierzulande. Die Gründerinnen kündigten ihre Jobs, warben 400.000 Euro Risikokapital von externen Geldgebern ein und gaben sich ein Jahr lang Zeit, die Idee umzusetzen. „Als am 31.12. immer noch kein Laden eröffnet war, haben wir das Experiment beendet.“ Sie waren gescheitert, weil sie kein Ladenlokal in Top-Lage gefunden hatten. „Heute bin ich natürlich froh, dass ich nicht in der Gastronomie, sondern in der digitalen Welt gelandet bin“, so Pausder. Aber damals sei es schwer gewesen. „Ich hatte Geld verbrannt und stand wieder am Anfang. Privat ging auch noch meine Beziehung in die Brüche.“ 2006 fing sie im Marketing einer Online-Partnervermittlung an und arbeitete sich zum Director International hoch. Als die ersten iPads auf den Markt kamen, hatte sie die richtige Idee und die passenden Kontakte, um mit einem Geschäftspartner einen Anbieter für Premium-Apps für Kinder zu gründen. Fox & Sheep wurde ein Megaerfolg. Heute ist Pausder eine gefragte Rednerin, wenn es um Zukunftsthemen geht. Sie initiiert Start-up-Netzwerke, engagiert sich für digitale Bildung und gehört unter anderem zu den Young Global Leaders des World Economic Forum.

„Verena springt mit dem Kopf voran ins Becken. Ich wäge die Risiken ab, bevor ich ins Wasser gehe.“
Viktoria Delius-Trillsch, geschäftsführende Gesellschafterin rehblau events

„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden, sagte unser Großvater“, resümiert Delius-Trillsch. Sie ist stolz auf den Erfolg ihrer Schwester. „Bei mir ging die Karriere mit weniger Höhen und Tiefen voran.“ Das erste gemeinsame Unternehmen mit ihrer Schwester und den Eltern hat sie sehr geprägt. Die Schwestern hatten in New York Sushi-Bars kennengelernt und entschieden mit ihren Eltern, eine Immobilie in der Bielefelder Innenstadt für das neue Trend-Food zu nutzen. „Ich war damals kurz vor dem Abitur, Verena beim Studium in St. Gallen“, erinnert sich Delius-Trillsch. Sie entwarfen ein bezahlbares Ausstattungskonzept und eine Speisekarte, recherchierten Kassensysteme. „Wir haben einen japanischen Sushi-Meister nach Bielefeld geholt und dann ging es los.“ Die ältere Schwester überwachte aus der Ferne die Zahlen, die jüngere leitete nach Schulschluss das Restaurant. Der Laden brummte, der Vater kam täglich mit Geschäftspartnern zum Essen. Nach dem Abitur entschied sich Delius-Trillsch, ihr Wissen zu perfektionieren, und absolvierte eine Ausbildung zur Hotelfachfrau in Baden-Baden – eine wichtige Grundlage für ihr heutiges Event-Geschäft. „Unsere Eltern haben die Sushi-Bar noch drei Jahre weitergeführt, aber allein mit Angestellten lohnte sie leider nicht mehr.“

Die nächste Generation denkt schon mit

Heute geben die Schwestern selbst ihr unternehmerisches Denken an die nächste Generation weiter. „Bei mir ist es genau wie früher zu Hause. Beim Abendessen dreht es sich oft ums Geschäft, denn mein Mann ist auch Start-up-Unternehmer“, gibt Pausder zu, die mit vier Kindern (9, 7, 5 Jahre, 7 Monate) in Berlin wohnt. Delius-Trillsch, die mit Mann und Nachwuchs (6 und 4) in München lebt, hält es etwas anders: „Bis 16 Uhr ist ganz klar Geschäftszeit, danach schalte ich ab und bin ganz Mama. Über das Geschäft reden wir bei einem Glas Rotwein, wenn die Kinder im Bett sind.“ Die Sprösslinge geben Impulse zurück, indem sie allesamt fleißig neue Apps testen. Ob sie später in eines der Unternehmen ihrer Mütter oder in die Delius-Gruppe einsteigen oder aber völlig neue Ideen umsetzen, steht natürlich noch in den Sternen. Aktuell stehen Tischtennisprofi, Hoteltester und Busfahrerin oben auf der Liste ihrer Traumberufe.

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Einfach, transparent, flexibel – immer mehr Anleger wollen diese Vorteile von ETFs nutzen. Für sie gibt es unterschiedliche Anlagemodelle.

Autor Jörg Schüren

Einen einfachen Plan hat Warren Buffett, wenn es um den langfristigen Erhalt seines Vermögens geht. Obwohl der Investmentguru aus den USA sein Milliardenvermögen vor allem mit der gezielten Anlage in unterbewertete Einzeltitel gemacht hat, empfiehlt er seiner Frau, den Großteil des Geldes in börsengehandelte Indexfonds – sogenannte Exchange Traded Funds, kurz ETFs – zu investieren. Schon seit Jahren gilt der gewiefte Investor als Anhänger von ETFs.

Doch was sind ETFs genau? Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich um passive Investmentfonds, die eine unbegrenzte Laufzeit haben, an der Börse notieren und wie Aktien während der regulären Börsenöffnungszeiten gekauft und verkauft werden können. Ihr Ziel: die Wertentwicklung eines zugrunde liegenden Index so exakt wie möglich abzubilden. Und darin liegt einer der größten Vorteile von ETFs. Mit einem einzigen Investmentprodukt können Anleger auf einen Index und damit auf eine Vielzahl von Aktien, Anleihen oder Rohstoffen setzen. Sie folgen damit einer der wichtigsten Börsenregeln: „Nicht alle Eier in einen Korb“.

Wie wichtig die Diversifikation über verschiedene Titel ist, hat der US-Wirtschaftswissenschaftler Harry Markowitz bereits in den 1950er-Jahren mit seiner Nobelpreis-gekrönten Portfoliotheorie nachgewiesen: Demnach senkt eine breite Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen und unterschiedliche Werte das Risiko im Depot. Denn jede Anlageklasse und auch Einzeltitel aus verschiedenen Branchen reagieren unterschiedlich auf die Entwicklungen an den Finanzmärkten.

Wie einfach die Diversifikation mit diesen Vehikeln funktioniert, zeigt das Beispiel des von Buffett oft genannten ETF auf den S&P 500. Mit ihm setzen Anleger auf die Entwicklung der 500 größten börsennotierten US-Unternehmen und reduzieren so deutlich das Anlagerisiko gegenüber einem Investment in eine einzelne Aktie. Dass ETFs zugleich großes Renditepotenzial besitzen können, hat Buffett mit einer Wette gegen Ted Seides, damals Manager bei der Anlagefirma Protégé Partners, bewiesen. Mit einem ETF auf den S&P 500 erzielte er in den vergangenen neun Jahren eine höhere jährliche Rendite als ein Depot aus aktiv gemanagten Hedgefonds.

Chancen und Risiken von ETFs

Diversifikation
ETFs eignen sich sehr gut, um ein Depot zu diversifizieren, also das Risiko zu streuen. So können sie das Anlagerisiko gegenüber einem Investment in eine einzelne Aktie reduzieren.

Günstige Gebührenstruktur
Beim Erwerb von ETFs über die Börse fallen keine Ausgabeaufschläge an und auch die Pauschalgebühren sind im Vergleich zu klassischen Fonds niedrig.

Hohe Flexibilität
ETFs können fortlaufend gehandelt werden und bieten zudem ein hohes Maß an Liquidität. Anleger haben damit die Möglichkeit, schnell und flexibel zu reagieren und ihre Marktmeinung kostengünstig umzusetzen.

Möglichkeit Kursverlust
ETFs sind an einen Index gekoppelt, der sich positiv oder negativ entwickeln kann. Deshalb kann der Wert der Anteile steigen oder fallen.

Währungsrisiko
Die dem Index zugrunde liegenden Wertpapiere können in einer anderen Währung als die des Anlegers gehandelt werden, sodass Währungsverluste für ihn einen negativen Einfluss auf das Anlageergebnis haben.

Details zu den Chancen und Risiken der genannten Produkte hält ihr Relationship Manager für Sie bereit.

ETFs werden immer beliebter

Die Vorteile von ETFs haben mittlerweile auch viele andere Investoren überzeugt. Mehr als 500 Milliarden Euro sind derzeit nach Angaben von Thomson Reuters Lipper, einem Dienstleister für Finanzdaten, europaweit in ETFs investiert. Die Nachfrage von institutionellen Investoren und Privatanlegern nach börsengehandelten Indexprodukten ist ungebrochen. Laut einer Prognose des Finanzdienstleisters PricewaterhouseCoopers wird das in ETFs verwaltete Vermögen in Europa bis 2021 auf 1,6 Billionen Euro steigen.

Privatanleger haben dabei im Wesentlichen drei Möglichkeiten, in ETFs zu investieren: Entweder sie entscheiden sich dafür, ihre ETF-Bausteine selbst zusammenzustellen und direkt in Indexfonds zu investieren. Oder sie setzen mit einem ETF-Dachfonds auf eine ganze Reihe von ETFs mit unterschiedlichen Anlageklassen, deren Zusammenstellung aktiv gemanagt wird. Oder sie lassen die Auswahl und die Gewichtung der Anlagen in ETFs durch ein aktives Risikomanagement unterlegen. Die Commerzbank bietet alle drei Möglichkeiten an.

Auftrieb nutzen: Mit ETFs können Investoren auf einen ganzen Index setzen und breit diversifiziert an der Entwicklung der Märkte partizipieren.

ETF-Auswahl selbst übernehmen

Die erste der drei Möglichkeiten ist bei Selbstentscheidern beliebt. Auf einfache Weise können sie ihr Portfolio selbst zusammensetzen und ETFs auf jene Anlageklassen, Länder, Branchen und Regionen auswählen, die ihrer Meinung nach am erfolgversprechendsten sind. In Deutschland entscheiden sich die meisten Anleger für einen ETF auf den DAX. Das zeigt die Hitliste von ComStage, der ETF-Marke der Commerzbank. Der ComStage DAX ETF gehört demnach mit einem Fondsvolumen von 737 Millionen Euro (Stand: 23.11.2017) zu den ETFs mit dem größten verwalteten Vermögen. „Trotz aller Moden sind die Standardindizes nach wie vor gefragt“, erklärt Thomas Meyer zu Drewer, Geschäftsführer von ComStage. „Das hängt damit zusammen, dass sich ETFs auf Standardindizes gut als Kerninvestments eignen – mit dem Ziel, solide Renditen für einen langfristigen Vermögensaufbau zu erzielen.“ Der ComStage ETF auf den DAX hat dieses Ziel in den vergangenen Jahren eindrucksvoll erreicht. Seit der Auflage im August 2008 verbucht der ETF eine Wertsteigerung von rund 102 Prozent (Stand: 23.11.2017) – das investierte Kapital hätte sich in diesem Zeitraum also mehr als verdoppelt. Während sich der ComStage DAX ETF auf die 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands konzentriert, die an der Frankfurter Börse notiert sind, können Anleger mit dem ComStage MSCI World ETF ihren Fokus noch weiter fassen und auf 1.600 Aktien aus 23 entwickelten Industrieländern setzen. „Mehr Diversifikation geht kaum“, sagt Meyer zu Drewer.

Über die großen Standardindizes hinaus können Investoren mit den ETFs von ComStage nahezu alle Anlagebereiche abdecken und gezielt in bestimmte Länder, Anlageklassen und Branchen investieren. Insgesamt umfasst die Angebotspalette mehr als 100 ETFs, darunter auch Indexfonds für den Rohstoffsektor sowie für die Renten- und Anleihenmärkte in Deutschland und der Eurozone. Wer sich aus dieser Bandbreite sein ETF-Portfolio selbst zusammenstellt, profitiert am unmittelbarsten von den Vorteilen der ETFs: Dazu zählen vor allem die günstigen Gebühren. Außerdem liegen die An- und Verkaufspreise von ETFs nur wenige Cents auseinander. So bleiben Anleger flexibel und können ETFs für kurzfristige Marktentwicklungen nutzen.

ETF-Dachfonds – einfach und modern

Nicht alle Anleger haben die Zeit, die Märkte ständig im Blick zu behalten und die Zusammensetzung ihres Portfolios je nach Marktlage selbst zu ändern. Für sie eignen sich ETF-Dachfonds. Sie ermöglichen es ihnen, ihr Anlagekapital mit nur einem Investment in eine Vielzahl von ETFs zu streuen. Die Commerzbank bietet mit IndexInvest eine neue ETF-Dachfonds-Familie an, die eine außergewöhnlich große Streuung beinhaltet. „Die Basis bilden mehr als 40 ETFs mit Investitionen in über 7.500 Anleihen und Aktien aus aller Welt. Entsprechend gering ist die Abhängigkeit der Gesamtrendite von den Risiken einzelner Wertpapiere“, erläutert Patrick Hahn, Senior-Experte Fondsspezialist bei der Commerzbank. Bei IndexInvest kann der Anleger zwischen verschiedenen Profilen mit maximalen Aktienquoten von bis zu 30, 50, 70 oder 90 Prozent wählen und damit sein Anlagekapital nach individueller Risikoneigung anlegen.

Die Auswahl der ETFs und deren Gewichtung selbst ist ein einzigartiges Zusammenspiel von Mensch und Maschine. „Mittels computergestützter Analysen werden im ersten Schritt die weltweit attraktivsten Anlagemöglichkeiten identifiziert. Im zweiten Schritt werden die Computervorschläge durch erfahrene Fondsmanager analysiert. Erst dann fällt die Entscheidung zur Zusammenstellung der Einzel-ETFs im Portfolio. So erhält der Anleger eine optimierte Mischung aus passiven Fonds und aktivem Fondsmanagement“, berichtet Hahn. Erwarten die Fondsmanager zum Beispiel eine positive Entwicklung bei Anleihen, können sie die Laufzeit des Anleihenportfolios erhöhen. Bewährt hat sich dieses besondere Konzept beispielsweise während der anspruchsvollen Marktphase im April 2017. Es konnte in dieser Zeit die Risiken bei 20-jährigen US-Staats- anleihen verringern sowie die Renditen deutlich erhöhen.

Professionelles Risikomanagement

Während sich der Aufwand der Asset-Allokation mit einem ETF-Dachfonds bereits reduzieren lässt, können ETF-Anleger noch einen Schritt weiter gehen, wenn sie sich für eine Vermögensverwaltung mit ETFs entscheiden. „Sie eignet sich für Anleger, denen Transparenz und ein aktives Risikomanagement neben der Verwendung von ETFs für ihre Anlage ebenso wichtig sind“, sagt Jan Krämer, Leiter Portfoliomanagement Investment Products zur ETF-Vermögensverwaltung der Commerzbank. Das aktive Risikomanagement übernehmen Portfoliomanager für sie und berücksichtigen dabei die individuelle Vermögenssituation und die Risikoneigung der Anleger.

So verschieden deren Bedürfnisse sind, so unterschiedlich sind auch die vier Modelle der Commerzbank in der Vermögensverwaltung mit ETFs: Sie reichen vom Vermögenserhalt mit einer Aktienquote von maximal 30 Prozent über die Varianten Vermögensausbau konservativ mit einem Aktienanteil von höchstens 50 Prozent sowie Vermögensausbau dynamisch mit einer Aktienquote von maximal 75 Prozent bis hin zum Modell Vermögenswachstum, das sich – je nach Situation – auch komplett aus Aktien zusammensetzen kann.

Allen vier Modellen liegt ein mehrstufiger Anlageprozess zugrunde. Im Sinne der Portfoliotheorie von Harry Markowitz streuen die Portfoliomanager das Kapital der Anleger breit über verschiedene Anlageklassen und Marktsegmente hinweg. Schließlich entscheidet die richtige Gewichtung über den Erfolg der Vermögensanlage. Und noch einen Punkt haben die vier Anlagemodelle der ETF-Vermögensverwaltung gemeinsam: das umfassende Risikomanagement. Ändern sich die Marktbedingungen, dann greifen die Portfoliomanager schnell ein. „Um ungünstige Marktentwicklungen frühzeitig zu erkennen, nutzen wir eine Vielzahl von Risikokennzahlen, die mittels modernster Software fortlaufend berechnet werden“, so Krämer. „Um auch auf extreme Szenarien vorbereitet zu sein, stellen wir die Depots mittels Stresstests auf den Prüfstand und wappnen die Portfolios für den Ernstfall“.

Mit einem Startvolumen von 100.000 Euro können Anleger somit unabhängig von Transaktionskosten in den „Club derjenigen eintreten, die in schwierigen Zeiten sinnvoll und effzient Risikomanagement betreiben lassen.“

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Das 21. Jahrhundert wird das der Städte. Weltweit ziehen immer mehr Menschen in die Ballungszentren. Die neuen Techno­logien werden das Leben dort verändern.

Autorin Flora Rothe

In 30 Jahren werden sich die Menschen in Deutschland viel häufiger zu Fuß durch die Städte bewegen. Großzügige Parks, gestaltete öffentliche Plätze und die Infrastruktur werden dazu einladen. Die Luft ist viel frischer als heute, der CO2-Ausstoß um gut 40 Prozent reduziert und auf den Straßen ist es ruhiger geworden. Staus gehören der Vergangenheit an. Neue, vollautomatische Verkehrskonzepte sorgen für einen geordneten Ablauf. Die Fassaden der Häuser und die Dächer sind begrünt. Viele Menschen versorgen sich in urbanen Gärten selbst mit Obst und Gemüse. Dank der digitalen Technologien haben sie schließlich mehr Freizeit als heute. Die zeitraubenden Wege zur Arbeit entfallen, denn das Zuhause ist inzwischen häufig auch der Arbeitsort.

So oder ähnlich stellen sich Wissenschaftler, Stadtplaner, Architekten und Trendforscher die Zukunft vor. Zu schön, um wahr zu sein? Vielleicht nicht, denn an der Realisierung dieser urbanen Vision wird weltweit bereits gearbeitet. In China, Südkorea, Saudi-Arabien und Abu Dhabi entstehen auf dem Reißbrett neue Ökostädte, in denen die Möglichkeiten neuer Technologien getestet werden.

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Ohne Ei läuft für William Verpoorten nichts: Pro Tag werden bis zu 1.200.000 frische Eier der Güteklasse A aus Boden- haltung in seiner Firma verarbeitet.

Das Familienunternehmen Verpoorten bleibt sich auch in fünfter Generation treu. Der Lohn: eine eingeschworene Fan-Gemeinde.

Autorin Corinna Zawodniak
Fotograf Maurice Kohl

Wer das Firmengebäude in der Bonner Nordstadt betritt, sieht sofort, worum sich hier alles dreht: das Gelbe vom Ei. Wenn es sich William Verpoorten als alleingeschäftsführender Hauptgesellschafter in fünfter Generation in der Empfangshalle auf dem Ecksofa unter den üppig bestückten Produktpräsentationsregalen bequem macht und entspannt die Arme auf den Lehnen ausbreitet, wird deutlich: In diesem Unternehmen ist einfach alles gelb – das Sofa, die Vertikallamellenvorhänge, die 40 Jahre alten Reklamen in den Bilderrahmen im Treppenhaus, das Kaffeegeschirr im Konferenzraum und natürlich das Starprodukt: der Eierlikör.

Seit mehr als 140 Jahren gibt es das flüssige Gold in Flaschen. Damals erfand Eugen Verpoorten das Rezept, das bis heute unverändert in den Supermarktregalen zu finden ist – und bis auf die Zutaten tagesfrische Eidotter und 20%iger Alkohol geheim bleibt. „Wir haben uns frühzeitig auf ein Produkt spezialisiert, deshalb sind wir heute die Nummer eins in diesem Markt statt die Nummer drei“, sagt William Verpoorten augenzwinkernd. 2003 hat er nach dem Tod seines Vaters Viktor die alleinige Geschäftsführung übernommen. Viele Dinge hat er beibehalten, unter anderem den 60er-Jahre-Slogan „Ei, ei, ei ... Verpoorten“, der inzwischen ungleich bekannter ist als der Schlager „Maria aus Bahia“, von dessen Melodie er abgeleitet wurde. Schritt für Schritt arbeitet Verpoorten seither daran, die Marke zu verjüngen. Die Weisheit „Man muss ständig investieren, um nicht den Anschluss zu verlieren“ lebt er.


Auf Qualitätskontrollen legt Verpoorten viel Wert, sowohl bei den Rohzutaten als auch während der Produktion. Die Überwachung durch das hauseigene Labor gehen über den International Featured Standard Food (IFS) hinaus.

Frische Eier als Qualitätsmerkmal

Nach zeitweisen Produktionen in Berlin und Straubing ist seit 1994 Bonn der einzige Abfüllort mit circa 100 Mitarbeitern. Von hier aus geht es in über 30 Länder, vor allem in die an Deutschland angrenzenden Staaten, aber auch bis nach Japan und Südafrika. Herzstück der Produktion ist die Eieraufschlagmaschine. Im Vorjahr erst hat das Unternehmen in eine neue Spezialanlage aus Italien investiert. „Da kommt schnell ein siebenstelliger Betrag zusammen“, seufzt Verpoorten. „Wir könnten theoretisch auch fertig aufgeschlagene Eier als Vorprodukt verwenden. Das tun wir aber nicht, denn über die Eidotter als unsere Hauptzutat möchten wir besondere Kontrolle haben. Dies sind wir mit unserem Markenprodukt dem Konsumenten gegenüber schuldig.“

Bis zu fünf Lkws mit einer Ladung von jeweils 300.000 Eiern kommen pro Tag auf der Verladestraße an. Damit sie so frisch wie möglich sind, hat das Unternehmen rund 15 feste Lieferanten aus dem Umland. 150 Eier pro Lieferung wandern zur Untersuchung ins Labor, das nach IFS Food zertifiziert ist. „Hier wird Qualitätssicherung auf höchstem Niveau praktiziert“, berichtet Verpoorten stolz. Dort werden die Eier gewogen, auf einer Glasplatte aufgeschlagen und genau untersucht. Analysen der Eiklarhöhe ergeben, wie frisch das Ei tatsächlich ist.

„Unsere Messergebnisse geben bessere Anhaltspunkte als das Legedatum. Grob gesagt gilt: je gallertartiger das Eiklar, umso frischer das Ei“, erklärt der promovierte Chemiker Bastian Rode, Leiter der Qualitätssicherung. „Mit der Frische geht einher, dass das Eigelb nicht so schnell zerreißt – das ist wichtig für das saubere Trennen von Eigelb und Eiweiß.“ Erst wenn die umfangreichen Untersuchungsergebnisse zur Analyse der einwandfreien Qualität vorliegen, wird die Lieferung für die Produktion freigegeben.

Auf den Dotter kommt es an

Selbst die Dotterfarbe bestimmen seine Laborkollegen anhand einer Farbtabelle, damit der spätere Likör den gewohnt mattgelben Farbton hat. Denn Farbstoffe sind für Verpoorten tabu, ebenso wie Konservierungsmittel oder andere Zusätze. Das Eiweiß wird als wertvolles Nebenprodukt in veredelter Form weiterverkauft – an das Konditoren- und Süßwarenhandwerk, die Baiser und Füllungen für Schokoküsse daraus machen. Auch Eiweißpulver für die Industrie ist ein Nebenprodukt.

Die Zusammensetzung des fertigen Likörs wird eng überwacht, damit die geheime Familienrezeptur auch wirklich stimmt. Schon Abweichungen beispielsweise des Zuckergehaltes um wenige Milligramm spüren die hochmodernen Geräte auf. „Das machen wir laufend, um im Zweifelsfall direkt in der Produktion nachsteuern zu können“, erklärt Rode. Neben der Qualitätskontrolle steht die Entwicklung neuer Produkte im Fokus. Insbesondere in der gerade zurückliegenden Weihnachtszeit haben er und William Verpoorten viele Rezepturen ausprobiert.

So ist man seit vielen Jahren auf dem Bonner Weihnachtsmarkt mit einem eigenen Stand und darüber hinaus bundesweit über Standbetreiber vertreten“, so der Inhaber. Was ursprünglich als Praxisprojekt für die eigenen Auszubildenden gedacht war, hat sich als Besuchermagnet entpuppt und eine neue Produktlinie hervorgebracht: „Unser ‚Verpoorten Punsch‘ ist eine Kreation aus Verpoorten Original, Weißwein und würzig-fruchtiger Note. Ihm wurde kürzlich der Kaffeepunsch Verpoortoccino neu zur Seite gestellt.“

Aber auch Rezepturen für Lizenzprodukte entwickelt das hauseigene Lebensmittellabor, zum Beispiel Füllungen für Pralinen, Desserts, Eiscremes und Torten. Die Rezepturen mit Verpoorten Original werden an die kooperierenden Hersteller weitergegeben, damit sie in der jeweiligen Produktionslinie Berücksichtigung finden. Das Hauptprodukt selbst gibt es abgefüllt in zahlreichen Flaschengrößen, um die unterschiedlichen Vertriebspartner entsprechend bedienen zu können.


Der Gelbton des Eidotters wird am Farbfächer bestimmt. Denn davon hängt auch die Produktfarbe des fertigen Likörs ab – und diese soll möglichst gleich bleiben. Auch deshalb setzt Verpoorten auf angestammte Lieferanten.

Erst die Damen, dann die Herren

Verpoorten weiß: 80 Prozent seiner Käufer sind weiblich. „Hat unsere Flasche es erst mal nach Hause geschafft, sind aber 40 Prozent der Konsumenten männlich“, verrät er. „Bei vielen weckt der Eierlikör Erinnerungen an die gute alte Zeit. Als sie bei Oma auf dem Schoß gesessen und heimlich an der gelben Nascherei genippt haben.“ So profitiert das Produkt vom Rückbesinnungstrend auf die Familie. „Wir sind kein Sprit, kein Feuerwasser, sondern ein leckerer Genuss.“ Der Verantwortung als Hersteller eines alkoholischen Getränks ist sich Verpoorten dennoch bewusst. Er engagiert sich im Präsidium des Bundesverbands der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure für Aufklärungskampagnen im Umgang mit alkoholhaltigen Genussmitteln. Auch in weiteren Verbänden und in Beiräten von Genussmittelproduzenten ist er aktiv.

Cocktailmixen statt Staubansetzen

Die Marketingaktivitäten des Familienunternehmens konzentrieren sich seit einigen Jahren auf die Zielgruppe zwischen 25 und 39 Jahren. „Wer älter ist, kauft uns entweder bereits oder ist nicht mehr zu überzeugen“, glaubt Verpoorten. Seit 2005 vermarktet das Unternehmen die Idee, mit seiner Spirituose Mixgetränke selbst zu kreieren. Die TV-Spots mit Konsumenten, die unvermutet einen Verpoorten-Cocktail in die Hand gedrückt bekommen und spontan ihre Überraschung kundtun, sind inzwischen ebenso Kult wie die gesamte Marke. Und sie scheinen zu wirken: Die Firma freut sich über eine sehr aktive Community, die auf Facebook, in Foren und auf der Website Rezepte und Tipps austauscht. Die besten schaffen es auf die Homepage sowie als QR-Code auf die Flaschen. „Wir sind eine aktuelle Marke, nicht verstaubt. Keine andere Markenspirituose hat eine derartige Verwendungsvielfalt zu bieten. Dies belegt auf eindrucksvolle Art unser Rezept-Content mit kreativen Ideen“, so Verpoorten. Dass die Kindheitserinnerungen von William Verpoorten ebenfalls vom gelben Likör geprägt sind, versteht sich. „Wenn ein gelbes Firmenauto bei uns zu Hause vorfuhr, sagte Mutter immer: ‚Das gehört auch dem Papa‘, erinnert er sich. „An Weihnachten war die Krippe erst komplett, wenn neben den Stalltieren eine Flasche Verpoorten Original stand.“ Dass seine Geschwister andere Wege gegangen sind, sei normal. „Vater als Segler sagte immer: Es kann nur einer am Steuer stehen.“

© Verpoortoccino der VERPOORTEN GmbH & Co. KG

Krimi? Nicht ohne Eierlikör!

Die nachfolgende Generation bereitet sich darauf vor, dieses Steuer zu übernehmen. Sohn und Tochter haben ihr Studium abgeschlossen und sammeln derzeit in anderen Firmen Erfahrungen in Marketing, Pressearbeit und Vertrieb. „Natürlich möchte ich gerne das Unternehmen florierend an die sechste Generation übergeben“, sagt Verpoorten. Vor allem seine Tochter orientiere sich bereits in Richtung Genussmittelbranche. „Aber man muss realistisch sein und sich fragen: Wer hat die Lust, die Überzeugung und das Zeug dazu? Schließlich ist die Spirituosenbranche ein Haifischbecken: Mehr als 50 Prozent des Spirituosenangebotes sind Importe.“ Trendgetränke wie Gin und ausländische Kräuterliköre machten den deutschen Traditionsherstellern Konkurrenz. Das lässt ihn auch in der Freizeit nicht los: „Im Supermarkt interessiere ich mich immer für die Spirituosenregale und schaue, wo und wie unsere Produkte platziert sind. Darüber hinaus mache ich mir gerne vor Ort ein Bild, welche Aktionen der Einzelhandel gerade fährt, welche Spirituosen in Szene gesetzt sind.“

Satt hat Verpoorten sein Getränk auf keinen Fall. Nach dem Essen im Restaurant bestellt er selbstverständlich einen „Verpoorten Coffee Shooter“ – Espresso im Glas geschichtet mit seinem Eierlikör und Milchschaum. Daheim steht die Flasche immer griffbereit im Kühlschrank. Zum Krimi am Abend gehören für ihn Schokolade und ein kleines gelbes Glas dazu. „Man muss Geschichten erzählen“, sagt Verpoorten. Neue hat er bereits im Sinn: zum Beispiel von der Abstammung der Likörrezeptur von Avocados, dem Superfood des Jahres.

Avocadoersatzgetränk – so fing alles an

Die Kolonialfahrer kosteten bei den Tupi-Guarani-Indianern am Amazonas in der ehemaligen portugiesischen Kolonie Brasilien ein Getränk aus Avocados, das ihnen fortan nicht mehr aus dem Kopf ging. Die Portugiesen verfeinerten es dann mit Rohrzucker und weißem Rum. Doch alle Versuche, im 17. Jahrhundert das Rezept auch in der Heimat umzusetzen, misslangen: Der Avocadobaum wollte nicht gedeihen. 1876 erfand Eugen Verpoorten in Heinsberg am Niederrhein seine Rezeptur, bei der Eigelb die Avocado ersetzte – der Eierlikör war geboren. Bis heute ist das Rezept Basis für den „gelben Klassiker“.

1950 beschrieb die New York Times in einem Artikel, wie das Leben der Menschen in einer Kleinstadt im Jahr 2000 wohl aussehen könnte. Die Realität hat am Ende die Fantasie weit übertroffen. Trotzdem fasziniert die Frage immer wieder. Und die Antworten tun es noch mehr.

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben“, sagte einst Albert Einstein. Eine Ansicht, die ich teilen kann. Und das Gute ist: Die Zukunft liegt in vielerlei Hinsicht in unserer Hand, wir können sie mitgestalten. Derzeit beschäftigen sich weltweit unzählige Menschen aus den verschiedensten Branchen mit der Zukunft unserer Städte. Denn diese stehen vor großen Herausforderungen. In den nächsten 30 Jahren werden weltweit zusätzlich Milliarden Menschen auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben in Metropolen ziehen. Wie die Kommunen weltweit diese Herausforderung bewältigen und welche gesellschaftlichen Trends sich im urbanen Umfeld durchsetzen werden, das erfahren Sie in unserem Fokusthema „Die Stadt der Zukunft“.

Ihre Zukunft selbst in die Hand genommen haben auch die Gründerinnen Verena Pausder und Viktoria Delius-Trillsch. Dabei hätten die Schwestern es sich einfacher machen und in das Familienunternehmen einsteigen können. Ihre Geschichte lesen Sie in unserem Porträt „Starke Schwestern“. Auch die Zukunft des eigenen Vermögens sollte nicht aus den Augen verloren werden. Seit vielen Jahren unterstützen Sie dabei unsere Wealth Planning Experten.

Immobilieninvestments und börsengehandelte Indexfonds – sogenannte ETFs – stehen derzeit besonders im Fokus der Anleger. Für wen welche Anlageform geeignet sein könnte, erläutern wir ausführlich in dieser Ausgabe.

Lassen Sie uns zusammen in die Zukunft schauen!

Ihr

 

Michael Mandel
Mitglied des Vorstands Commerzbank AG

 


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Avanciert zum Kultobjekt und Statussymbol, erfreut sich Whisky einer enormen Beliebtheit – bei Genießern wie bei Investoren.

Autorin Julia-Irina Rosenkranz

Knapp 73.000 Euro für eine einzige Flasche gingen jüngst in London über den Auktionstisch. Whisky der Marke Macallan – die teuerste Flasche, die je in Großbritannien verkauft wurde. Nun ist Macallan nicht irgendeine Marke und diese spezielle Flasche war nicht irgendeine Flasche. Die Destillerie ist eine der ältesten lizenzierten Schottlands und ihr Single Malt bei Genießern wie Sammlern heiß begehrt. Die 73.000-Euro-Flasche ist besonders gefragt, weil sie aus der Serie „Macallan in Lalique“ stammt. Die französische Firma Lalique ist berühmt für besondere Glaskreationen, von Parfumflakons bis zu Rolls-Royce-Kühlergrillfiguren. Für Macallan entwarf sie dekorative Flaschen, Macallan befüllte sie mit ihren besten und ältesten Whiskys. Sechs Flaschen, sechs Whiskys: 50, 55, 57, 60, 62 und 65 Jahre alt. Die Londoner Rekordflasche beinhaltet den jüngsten der Serie. Von jeder Sorte wurden jeweils nur zwischen 400 und 470 Flaschen abgefüllt. Ein komplettes Sechser-Flaschen-Set brachte im vergangenen April bei einer Charity-Auktion von Sotheby’s in Hongkong fast eine Million Euro ein.

Der Hype um „Macallan in Lalique“ zeigt: Whisky ist ein Drink mit besonderer Ausstrahlung. Whisky, nach irischer und amerikanischer Schreibweise Whiskey, leitet sich vom gälischen „uisge beatha“ ab, was wörtlich übersetzt „Wasser des Lebens“ bedeutet. „Whisky erfährt derzeit einen unglaublichen Boom“, sagt Heinfried Tacke, Chefredakteur des Fachmagazins „Whisky-Botschafter“. „Es gibt international ein unglaubliches Interesse und viele Länder entdecken sich neu als Whisky-Nationen. Weltweit ist die Nachfrage, gerade nach Single Malt Scotch und Irish Whiskey, massiv gestiegen. Diese Nachfrage kann kaum mehr bedient werden – das lässt die Preise explodieren.“ Dadurch ist Whisky nicht mehr nur für Kenner und Genießer interessant, sondern auch eine attraktive Investmentoption.

So schmecken Schottlands Whisky-Regionen

Die Scotch Whisky Association hat fünf schottische Whisky-Regionen festgelegt, die sich jeweils durch unterschiedliche Charakteristika und Geschmacksmerkmale auszeichnen.

Campbeltown war mit mehr als 30 Destillerien einst Schottlands Whisky-Hauptstadt. Heute gibt es nur noch drei Destillerien, deren Whiskys im Geschmack von fruchtig bis rauchig variieren. Campbeltown wird häu g der weiteren Whisky-Region Highlands zugeordnet. Die Whiskys haben meist einen kräftigen, oft auch torfigen und etwas schwereren Geschmack.

Die Speyside, die Region um den Fluss Spey, liegt ebenfalls in den Highlands, ist aber als eigenständig anerkannt und gilt als Kernland des Whiskys, da dort heute die meisten Destillerien liegen. Die Speyside ist berühmt für ihre runden, wenig kräftigen, feinen und facettenreichen Single Malts, die besonders geeignet für Whisky-Neulinge sind.

Scotch aus den Lowlands, Schottlands südlichster Whisky-Region, ist klassischerweise recht sanft, weich und leicht im Geschmack. Da er kaum bis gar nicht torfig ist, gilt er als ideal für Einsteiger. Zudem wird er oft für sogenannte Blends verwendet, also den Verschnitt verschiedener Whiskys.

Scotch von der Insel Islay ist aufgrund des torfhaltigen Bodens meist sehr torfig, rauchig und kräftig im Geschmack. Die Single Malts, also Whiskys aus einer einzigen Destille (Single) und ausschließlich aus gemälzter Gerste (Malt), von Islay sind wegen dieses besonderen Geschmacks berühmt. Zu den Destillerien auf der kleinen Insel gehören Legenden wie Ardbeg, Bruichladdich und Lagavulin.

© Johner Images/Getty Images

Whisky als Statussymbol

Das gilt insbesondere für Scotch, also Whisky, der aus Schottland kommt. Zum ersten Mal überhaupt wird die Herstellung von Whisky 1494 in einem schottischen Handelsdokument schriftlich erwähnt. Über die Jahrhunderte wurde dort das Verfahren perfektioniert. Zwar besteht der originale Whisky nur aus Gerste, Wasser und Hefe. Aber jeder Produktionsschritt, allein das Mälzen der Gerste, wobei der für das Endprodukt wichtige Zucker entsteht, ist eine Wissenschaft für sich – von der Destillation ganz zu schweigen. Single Malt Scotch, also Scotch aus einer einzigen Destille (Single) und aus gemälzter Gerste (Malt), gilt als Whisky in Reinform und hat aufgrund der einzigartigen schottischen Tradition sowohl eine besondere Qualität als auch ein besonderes Renommee. Zwölf Jahre braucht ein guter Whisky im Schnitt bis zur Reife im Fass, denn je länger die Reife, umso dichter und komplexer der Geschmack. Daher galt der eiserne Grundsatz: „Age matters“ – je länger gereift, desto besser der Whisky.

„Insbesondere Abfüllungen aus stillgelegten Destillen werden
hoch gehandelt.“

Heinfried Tacke, Chefredakteur Whisky-Botschafter

Rares Holz prägt den Geschmack

Diesen Grundsatz schützt eine europäische Whisky-Verordnung. Mindestens drei Jahre muss ein Destillat gereift sein, um den Namen Whisky zu tragen. Werden Whiskys gemischt und ein Alter angegeben, zählt das Alter des jüngsten Destillats. „Mittlerweile verzichten daher mehr und mehr Hersteller ganz auf eine Altersangabe“, sagt Tim Tünnermann, Szenekenner und Besitzer des Whiskyfachgeschäftes Whiskybotschaft im niederrheinischen Kerken. „Die Lager der marktführenden Anbieter sind leer, was gute und alte Whiskys angeht, und die Neuproduktion braucht Zeit. Daher liegen sogenannte No-Age-Statement-Abfüllungen (NAS) im Trend.“ Diese Flaschen geben keine Auskunft darüber, wie viel länger als drei Jahre der Inhalt gereift ist. Stattdessen klassifizieren die Hersteller ihre Sorten auf andere Weise. So wie die Marke Johnny Walker, die seit jeher Farblabel nutzt, um ihre Qualitäten auszuweisen. Selbst die Traditionsmarke Macallan verzichtet mittlerweile teilweise auf Altersangaben. Whisky ist kein Produkt, das sich schnell produzieren lässt, und eine kurzfristige Reaktion auf eine Veränderung der Nachfrage ist unmöglich. Daher nutzen Hersteller NAS, um ihren Output zu erhöhen.

„Traditionalisten stehen diesem NAS-Trend kritisch gegenüber“, sagt Tünnermann. „NAS sind nicht per se schlecht, allerdings ist es problematisch, dass sie mitunter so teuer sind wie Whiskys mit Altersangabe.“ Ein reiner 18-jähriger Scotch sei eben qualitativ hochwertiger als eine Mischung aus drei- und fünfjährigen Whiskys. „Und das sollte sich auch im Preis zeigen“, findet der Experte. Außer dem Alter und der destillierten Reinheit ist für die Qualität des Whiskys vor allem eines entscheidend: das Fass. „Grundsätzlich lagert Whisky in Eichenholzfässern“, erklärt Markus Eder, Fassbauer aus Bad Dürkheim. „Jedes Fass verleiht seinem Whisky eine eigene Note. Bis zu 70 Prozent des Geschmacks bekommt der Whisky durch die Reifung im Fass.“ Auch ob das Fass neu ist oder vorher Sherry, Portwein, Bourbon oder Wein in ihm gelagert wurde, beeinflusse den Geschmack. „Insgesamt bevorzugen Destillateure Sherry- und Portwein-Fässer für die Whisky-Reife“, so Eder. „Allerdings ist der Konsum von Sherry und Portwein nicht im gleichen Maße gestiegen wie der Whisky-Absatz. Daher sind die Fässer zunehmend rar und teuer.“ Auch Macallan Single Malt Scotch reifte traditionell in Fässern, in denen zuvor Sherry lagerte, nun greift die Destillerie mehr und mehr auf Bourbon-Fässer zurück. Durch die Kombination verschiedener Sherry- und Bourbon-Fässer bekommen die Whiskys unterschiedliche Farbnuancen, die Macallan mit Gold, Amber, Sienna und Ruby bezeichnet.

„Diese Entwicklungen haben zur Folge, dass ohnehin schon begehrte, alte Single Malt Scotches noch begehrter werden“, sagt Fachjournalist Heinfried Tacke. „Insbesondere Abfüllungen aus stillgelegten oder von alters her legendären Destillen werden hoch gehandelt.“ Die Destillerie Brora beispielsweise musste in der Krise der 1980er-Jahre schließen. Jahr für Jahr kommen zwar noch Abfüllungen auf den Markt, diese sind aber streng limitiert, denn das verbliebene Fasslager ist nahezu aufgebraucht. Eine Flasche Brora Scotch ist kaum für weniger als 1.000 Euro zu bekommen – und die Preise dürften weiter steigen, erwarten Kenner.

Ein Wert jenseits des Monetären

Die schottische Firma Rare Whisky 101 beobachtet seit 2008 die Preisentwicklung seltener Whiskys auf dem britischen Sekundärmarkt, vor allem bei Auktionen, und illustriert diese anhand verschiedener Indizes. „Der RW Apex 1000 beispielsweise beinhaltet die 1.000 am meisten nachgefragten Flaschen an Single Malt Scotch“, erklärt Whisky-Händler Tim Tünnermann. Seit 2008 hat sich der Index versechsfacht. Und ein Ende dieses Booms ist nicht in Sicht. Jedenfalls, solange das Angebot alter Whiskys, egal ob noch im Fass oder bereits abgefüllt, immer knapper und der Hype um die Spirituose immer stärker wird. Daher bieten sowohl die Firma Rare Whisky 101 (www.rarewhisky101.com) als auch Tim Tünnermann (www.whisky-investments.de) wie auch einige andere Anbieter Unterstützung bei einem Investment in Whiskys an.

Die Experten beraten Interessenten, bei welchen Whiskys eine Wertsteigerung zu erwarten ist und sich ein Kauf entsprechend lohnt. Sie helfen bei der Auswahl und testen Whiskys auf ihre Echtheit. „Teure, seltene Flaschen sind ein beliebtes Geschäft für Fälscher“, sagt Tünnermann. „Die füllen die leere Originalflasche mit billigem Fusel.“ Tünnermann bietet mit seiner Firma Whisky Investments den zusätzlichen Service, die teuren Flaschen für Investoren zu lagern und zu versichern. „Flaschen im Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro zu Hause aufzubewahren, birgt ein gewisses Risiko“, erklärt Tünnermann. Über die schottische Firma Rare Whisky 101 können Investoren in das „Wasser des Lebens“ investieren, bevor es abgefüllt ist. Die Nachfrage nach der schottischen Spirituose ist so hoch, dass sie sich sogar schon auf noch in den Fässern reifenden Whisky erstreckt. Das zeigt die besondere Faszination dieser Spirituose: Ein Scotch, hergestellt nach jahrhundertealter Tradition, im sorgfältig ausgewählten Fass über Jahrzehnte gereift, hat einen Wert jenseits des Monetären.

Teuer, teurer, Single Malt Scotch
Indexierte Wertentwicklung des Rare Whisky Apex 1000 Index (in %)

 
Quelle: Rare Whisky 101 | Stand: 30.10.2017
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Wissenswertes

Miles & More
– clever anlegen und
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Der Kauf von Wertpapieren bei der Commerzbank kann sich doppelt bezahlt machen. Denn Frequent Traveller, Senatoren und HON Circle Members können sich beim Wertpapierkauf bis zu 15.000 Prämienmeilen sichern. Für die Eröffnung eines PremiumDepots oder eines Premium- FondsDepots erhalten sie zusätzlich bis zu 10.000 Prämienmeilen. Die Aktion läuft bis zum 31. März 2018. Infos unter www.milesandmore.commerzbank.de

Finanzwissen
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Mit den Online-Seminaren der Commerzbank können Kunden ihr Wirtschafts- und Finanzwissen online vertiefen. Ausgewählte Experten sprechen live über aktuelle Themen rund um Kapitalmärkte, Geldanlage, Chartanalyse, Finanzierungen oder Investitionen. Ein Online-Seminar dauert zwischen 30 und 45 Minuten. Teilnehmer können per Chat und Video ihre Fragen stellen und live mitdiskutieren. Kostenlos registrieren unter www.seminare.commerzbank.de

Per Klick zum neuen Konto

Unternehmen, die ein Geschäfts- oder Firmenkonto bei der Commerzbank eröffnen wollen, können das jetzt schnell und einfach online erledigen. Im besten Fall kann das neue Konto innerhalb von nur zwei Tagen genutzt werden.

Das Angebot der digitalen Kontoerö nung können alle im Handelsregister eingetragenen Unternehmen nutzen. Neukunden können derzeit unter drei unterschiedlich ausgestatteten Kontopaketen wählen. Die Vorgehensweise ist einfach: Zuerst registrieren sie sich im Onlineportal, erfassen ihre Unternehmensdaten sowie den Geschäftsführer und beantworten die regulatorisch notwendigen Fragen zum Unternehmen. Für die anschließende Legitimation stehen die Identifizierung per Video, per PostIdent oder die Commerzbank Filiale zur Verfügung.

Liegen alle Daten vollständig und ordnungsgemäß vor, erhält der Neukunde eine Mail mit seiner IBAN und Teilnehmernummer für das Online Banking. Die Girokarten und PINs kommen per Post.

Informationen zu den Geschäftskonten mit der Möglichkeit zur digitalen Kontoeröffnung finden Sie im Unternehmerkunden-Portal in der Rubrik: Produkte > Konto & Zahlungsverkehr > Geschäftskonten unter www.commerzbank.de/unternehmerkunden

Luanda ist die teuerste Stadt der Welt

Einmal im Jahr ermittelt die US-amerikanische Unternehmensberatung Mercer, in welcher Stadt die Lebenshaltungskosten für Mitarbeiter, die Unternehmen ins Ausland entsenden, am höchsten sind.

Das diesjährige Ergebnis ist für viele überraschend: In Luanda, der Hauptstadt Angolas, sind Lebensmittel, Unterkünfte, öffentliche Verkehrsmittel, Kleidung und Freizeitangebote so teuer wie in keiner anderen Stadt der Welt. Laut Mercer kostet ein 2-Zimmer-Apartment in „angemessener Nachbarschaft“ durchschnittlich 6.000 Euro Miete im Monat, eine Jeans 218 Euro und ein Liter Milch 2,76 Euro. Für die Studie hat Mercer in 209 Städten die Preise für rund 200 Produkte und Dienstleistungen miteinander verglichen. Die erste deutsche Stadt landet auf Platz 98: München.

Die Top 5 der kostspieligsten Städte 2017

1. Luanda (Angola)
2. Hongkong (Hongkong) 3. Tokio (Japan)
4. Zürich (Schweiz)
5. Singapur (Singapur)

Quelle: Mercer 2017 Cost of Living Rankings

Cash-Management per App

Unternehmer sollten stets den Überblick über ihre Firmenkonten behalten, auch wenn sie unterwegs sind. Im Zusammenspiel der multibankfähigen Online-Banking-Anwendung Global Payment Plus und der Commerzbank Cash Management App haben sie jederzeit die Umsätze ihrer Konten im Blick. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Konten bei der Commerzbank oder bei einem anderen Kreditinstitut geführt werden. Mit dem photoTAN-Verfahren können Commerzbank Firmenkunden ihre eingereichten Zahlungsaufträge ganz bequem weltweit mit der Cash Management App autorisieren. Dafür nutzen sie das photoTAN-Lesegerät oder die photoTANApp auf dem Smart- phone. Zertifizierte Sicherheitsstandards verhindern den Zugriff Dritter.

Informieren und App laden:
Die Cash Management App ist für iOS- und Android-Smartphones erhältlich. Sie können die App kostenlos im jeweiligen Store herunterladen:

Termine 2018

Olympische Winterspiele
In der südkoreanischen Stadt Pyeongchang finden die XXIII. Olympischen Winterspiele statt.

90. Oscar-Verleihung
In Los Angeles werden die ikonischen, goldenen Schwertträger für die besten Filme des Vorjahres verliehen – aufgrund der Olympischen Winter- spiele diesmal später als üblich.

Datenschutz-Grundverordnung
In der Europäischen Union gilt fortan die Datenschutz-Grundverordnung. Sie enthält Vorschriften zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbei- tung personenbezogener Daten und zum freien Verkehr solcher Daten.

Fußball-Weltmeisterschaft
Zum 21. Mal kämpfen die besten Nationalmannschaften des Globus um den goldenen Pokal. Am Turnier in Russland nehmen insgesamt 32 Mannschaften teil.

Landtagswahlen
2018 wird es planmäßig zwei Land- tagswahlen geben: in Bayern und in Hessen. Die genauen Wahltermine stehen derzeit noch aus.

„Midterm Elections“ in den USA
In der Mitte der Amtszeit des Präsidenten werden traditionell alle Sitze des Repräsentantenhauses, ein Drittel der Senatoren und ein Teil der Gouverneure neu gewählt.

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Unternehmer Gerhard Auerswald sieht gelassen in die Zukunft: Dank Wealth Planning sind Nachfolge und Vermögensplanung bestens vorbereitet.

Autorin Corinna Zawodniak
Fotograf Hanno Keppel

Gerhard Auerswald, Geschäftsführer des gleichnamigen Telekommunikationsunternehmens, hat seit Jahren kaum Zeit, sich um die Verwaltung seines Vermögens zu kümmern. Daher stehen ihm seit fast sieben Jahren in Wolfsburg Relationship Managerin Carola Stephany sowie weitere Spezialisten aus dem Wealth Management der Commerzbank mit ihrer Expertise zur Seite. Im Jahr 2013 entschloss sich Herr Auerswald auf Vorschlag von Frau Stephany, sein Vermögen im Rahmen eines Wealth Planning Konzepts ausführlich analysieren zu lassen. Im Ergebnis wurde für ihn eine professionelle Lösung gefunden, auf die er sich verlassen kann und die ihn entlastet.

Herr Auerswald, was hat Sie bewogen, Ihre Vermögensstruktur nach Jahrzehnten erstmals durchleuchten zu lassen?

Gerhard Auerswald Irgendwann muss man das einfach angehen und kann es nicht mehr verschieben. Die Nachfolge im Unternehmen steht an. Natürlich ist mir die finanzielle Vorsorge wichtig, ich bin aber kein Anlageexperte. Außerdem fehlen mir kurz gesagt die Zeit und das Interesse, mich selbst darum zu kümmern. Und so habe ich immer auf Fest- und Tagesgeld gesetzt. Dazu muss ich sagen: Es gab ja auch mal Zeiten mit Zinsen! Als die Zinsen schwanden, musste ich etwas ändern und habe mir verschiedene Lösungen angeguckt.

Was hat dabei für Sie den Ausschlag gegeben?

Auerswald Entscheidend für mich war, dass Frau Stephany sich meine Situation angehört und verständliche Lösungen präsentiert hat, ohne zu drängeln. Das hatte ich schon anders erlebt mit komplexen Anlagen, die Berater mir nicht erklären konnten. Ich bin bereit, die Verwaltung meines Vermögens aus der Hand zu geben, aber ich muss verstehen, wie das Geld angelegt wird.

Carola Stephany Herr Auerswald hat mir von Anfang an ermöglicht, offene Fragen zu stellen und ehrliche Antworten zu geben. Bei unseren Gesprächen standen nie einzelne Anlagemöglichkeiten am Anfang der Überlegungen, sondern immer die übergeordneten Ziele, die Herr Auerswald verfolgt.

„Wichtig war für mich immer die Vermögenssicherheit. Daran schlossen sich Fragen nach dem Finanzierungsbedarf im Alter und die Einbeziehung meiner Kinder an.“
Gerhard Auerswald, Geschäftsführer Auerswald GmbH & Co. KG

Welche Ziele sind das?

Auerswald Wichtig war für mich immer die Vermögenssicherheit. Daran schlossen sich Fragen nach dem Finanzierungsbedarf im Alter und die Einbeziehung meiner Kinder an: Mein 35-jähriger Sohn arbeitet bereits neben mir als Geschäftsführer und wird das Familienunternehmen weiterführen. Meine 30-jährige Tochter lebt sehr glücklich in Hamburg und hat sich außerhalb des elterlichen Unternehmens für eine Karriere im Marketing entschieden.

Wie sind Sie bei der Analyse des privaten Vermögens vorgegangen?

Stephany Als Basis erstellte ein Wealth Planner aus unserem Hause für das Vermögen von Herrn Auerswald einer Vermögensbilanz. Dabei wurden alle privaten und unternehmerischen Unterlagen auf den Prüfstand gestellt: Depotauszüge, Bilanzen, Sparbücher, selbst die Haftpflichtversicherung und das Testament. Immer im Hinblick darauf, ob sie den Zielen und dem aktuellen Bedarf entsprechen sowie welche Chancen und Risiken sie bergen. Herr Auerswald hat uns das leicht gemacht und die Unterlagen übersichtlich vorbereitet und zusammengestellt. Auch die Zusammenarbeit mit seinem Steuerberater klappt optimal. Am Ende wurde von unserem Wealth Planner ein langfristiger Vermögensfahrplan präsentiert, das Wealth Planning Konzept. Passend zu Herrn Auerswalds Zielen beinhaltete er Vorschläge zur Optimierung der Vermögensstruktur und Betrachtungen zur weiteren Vermögensentwicklung bei einer Umsetzung. Auch die Nachfolgeplanung wurde dabei einbezogen.

Auerswald Ich hatte nie ausschließlich Rendite im Kopf. Für mich war immer klar: keine Spekulationen. Wir haben zum Beispiel diskutiert, wie sinnvoll Immobilieninvestments sind. Mit dem Ergebnis, dass eine eigene Immobilie für das Wohnen im Alter gut ist, als reines Anlageobjekt hingegen einige Bedingungen erfüllen muss. Wir haben kurz den Erwerb von Eigentumswohnungen im damals aussichtsreichen Potsdam erwogen, das von meinem Wohnort bei Wolfsburg allerdings weiter entfernt ist. Stattdessen habe ich im nahe gelegenen Braunschweig gekauft – auch dort haben sich die Preise gut entwickelt und die Teilnahme an Eigentümerversammlungen bedeuten für mich weniger Zeitaufwand.

Stephany Wir haben gemäß den Wealth Planning Vorschlägen die Vermögensstruktur optimiert und sind mit 45 Prozent Rentenanteil und 25 Prozent Aktienquote gestartet. Die restlichen 30 Prozent waren Immobiliendirektinvestments.

Was hat sich seither verändert?

Auerswald Die Aktienquote ist gestiegen auf 50 Prozent. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf einer Vermögensverwaltungs-Lösung mit Indexpapieren. Ein Werterhalt ist sonst seit einiger Zeit angesichts der niedrigen Zinsen schwierig. Entsprechend wurde der Anleihenanteil gesenkt.

Während Sie früher nur auf Termingeld gesetzt hatten, wirkt das jetzt sehr entschlussfreudig.

Auerswald Das ist kein Widerspruch. Wenn eine Lösung gefunden ist, sollte die Umsetzung nicht lange dauern. Mir ist daran gelegen, Frau Stephany und ihre Kollegen in der Vermögensverwaltung nicht zu kontrollieren, ich möchte vertrauen. Sie haben schließlich mehr Erfahrung als ich. Und Wertschwankungen durch den hohen Aktienanteil halte ich aus. Besser als hektisches Reagieren ist Abwarten.

Stephany In jedem Fall besprechen wir die Anlagevorschläge vor der Umsetzung mit Herrn Auerswald. In einem mit ihm festgelegten Korridor justieren unsere Experten das Portfolio ganz automatisch, um Chancen zu nutzen und Risiken abzuwenden. Sollte es kurzfristige Markterschütterungen geben, kann die Vermögensverwaltung schnell reagieren und entsprechend umschichten. Ansonsten telefonieren Herr Auerswald und ich regelmäßig und treffen uns etwa dreimal im Jahr zum Strategiegespräch. Mit den grundlegenden Zielen im Hinterkopf sprechen wir über neue Anforderungen und letztlich daraus resultierende Anpassungen im Portfolio.

Welche neuen Anforderungen sind das?

Auerswald Nach eingehender Beratung mit Frau Stephany, ihren Wealth Planning Kollegen und meinem Steuerberater habe ich inzwischen 70 Prozent der Unternehmensanteile an meine Kinder übertragen. Allerdings ist wie gesagt nur mein Sohn aktiv in die Unternehmensführung eingestiegen. Das soll sich natürlich in den Anteilen am Unternehmen widerspiegeln. Deshalb geht es aktuell in den Überlegungen um die Frage, welchen Ausgleich ich für meine Tochter schaffen kann, zum Beispiel über Geschäftsanteile, eine Gewinnbeteiligung oder den Erwerb einer Immobilie.

Denken Sie denn darüber nach, sich aus dem Geschäft zurückzuziehen?

Auerswald Nachdenken natürlich. Ich habe aber keinen Termin definiert. Ich habe bereits auf eine Viertagewoche reduziert und strebe noch einen weiteren freien Tag pro Woche an. Ich weiß das Geschäft bei meinem Sohn und dem Management in besten Händen und begleite vor allem noch wichtige Termine, bei denen es auf langjährige Kontakte ankommt, zum Beispiel zu Großhändlern. Ich habe selbst einst das Geschäft von meinem Vater übernommen und weiß daher, wie wichtig es ist, Verantwortung weiterzugeben. Und ich kann die Zeit für all das nutzen, was sonst liegen bleibt. Oder spontan einen verlängerten Wochenendurlaub verleben. Wer weiß, vielleicht höre ich in einem Jahr schon ganz auf. Und freue mich dann, wenn mein Sohn mich weiterhin um Rat fragt. Das bedeutet letztlich Glück für mich – alles gut gerüstet für die Zukunft zu wissen inklusive der Finanzen. Zufriedenheit ist auch das Resultat von Planung.

Auerswald GmbH & Co. KG – Telefonanlagen von einem
Mittelständler für den Mittelstand

170 Mitarbeiter arbeiten heute für das hochspezialisierte Technologieunternehmen Auerswald mit Sitz in Schandelah bei Wolfsburg. Die Hauptprodukte sind maßgeschneiderte Telefonsysteme für den Einsatz in Unternehmen. Gerhard Auerswald führt die Firma in zweiter Generation, gegründet hat sie sein Vater Harro Auerswald 1960. „Er hatte damals als Chefkonstrukteur in der Fotoindustrie bei Voigtländer in Braunschweig die Idee, Dias mit leisen Magneten zu wechseln. Das gab es noch nicht und man sagte ihm: Mach du das doch“, erinnert sich Gerhard Auerswald. Es folgten zahlreiche Sonderaufträge für Spezialmaschinen und Elektroniklösungen. Der heutige Firmenlenker stieg 1980 nach dem Studium der Nachrichtentechnik und Informatik in die Geschäftsführung ein. Seit Oktober 2014 übernimmt sein Sohn Christian Auerswald neben ihm als Geschäftsführer immer mehr Verantwortung. Auch wenn sich das Geschäftsfeld verlagert hat, hat Gerhard Auerswald die Leidenschaft für Fototechnik von seinem Vater geerbt – er sammelt alte Kameras und wartet im Urlaub auf den passenden Moment und das richtige Licht, um ein Motiv perfekt in Szene zu setzen.

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Die EZB wird die Zinsen nicht vor Sommer 2019 erhöhen. Damit sind Tagesgeld und Anleihen wenig attraktiv, die Immobilienanlage entsprechend alternativlos.

Autor Chris-Oliver Schickentanz

"Häuserpreise und Mieten sind noch immer auf einem
angemessenen Niveau.“

Chris-Oliver Schickentanz, Chief Investment Officer Commerzbank AG

Am 26. Oktober 2017 war es so weit. EZB-Chef Draghi legte seine Karten auf den Tisch und erläuterte die Zinsstrategie für die nächsten Quartale. Eine Leitzinswende planen die europäischen Währungshüter nicht vor dem Sommer 2019. Zwar reduzieren sie angesichts einer guten konjunkturellen Entwicklung die monatlichen Anleihekäufe deutlich, gleichzeitig schiebt die EZB klassische Zinsmaßnahmen aber weiter auf.

Dilemma für Anleger

Insbesondere für den konservativen Anleger schafft die fortgesetzte Nullzinspolitik der EZB Probleme. Denn die Inflation zieht in Deutschland an und liegt mit rund 1,5 Prozent deutlich über dem Leitzins. Somit fallen risikolose Geldanlagen wie Tagesgeld und Sparbuch als Anlageinstrumente aus. Sie erwirtschaften keine auskömmliche Rendite, um die jährliche Teuerung kompensieren zu können. Auch bei Anleihen wird die Luft sukzessive dünner. Erstklassige Staatsanleihen mussten 2017 bereits Kursverluste hinnehmen, bei Unternehmensanleihen sind die Risikoaufschläge massiv zusammengeschmolzen. Attraktive Anlagealternativen sind schwer zu finden, insbesondere wenn größere Risiken vermieden werden sollen.

Immobilie als „sicherer Hafen“?

In diesem Zusammenhang verwundert es nicht, dass immer mehr Anleger Gelder in Immobilienanlagen umschichten. Diese gelten aufgrund ihres Substanzcharakters als „sicher“. Allerdings sind die Preise für Immobilien in den letzten sechs Jahren stark angestiegen, insbesondere in den Ballungsgebieten waren Wertzuwächse im zweistelligen Prozentbereich keine Seltenheit. Dies hat Ängste geschürt, dass der vermeintliche Sicherheitscharakter von Immobilien sich zunehmend zu einem Risikofaktor entwickelt.

(Noch) keine Blase

Doch diese Ängste halten wir für überzogen. Empirische Analysen zeigen, dass eine Immobilienpreisblase durch drei Merkmale charakterisiert ist: eine deutliche Abkopplung von Häuserpreisen und Mieten, einen spürbaren Anstieg der privaten Verschuldung und einen starken Sprung bei den Neubauaktivitäten. Für Deutschland liegt das Niveau von Häuserpreisen und Mieten trotz tendenziell sinkender Mietrenditen noch immer auf einem angemessenen Niveau. Die private Verschuldung in Deutschland ist in den letzten Jahren ebenfalls kaum gestiegen. Wir sind eben keine kreditfinanzierten Immobilienspekulanten, sondern das Volk der Sparer.

Auch die Neubauaktivitäten liegen weit von einem Blasenniveau entfernt, obwohl sie zuletzt moderat auf das Niveau der 1990er-Jahre geklettert sind. Entsprechend sehen wir die Blasenrisiken als überschaubar an, zumal wir davon ausgehen, dass auch in den kommenden Jahren das Angebot an Wohnraum und Gewerbeimmobilien nicht an die Nachfrage heranreichen wird.

Wie investieren?

Auch bei Immobilieninvestments gilt das Grundprinzip der breiten Streuung. Dies lässt sich über Direktinvestitionen dann darstellen, wenn ein ausreichend hohes Startvermögen verfügbar ist und mit attraktiven Finanzierungslösungen kombiniert werden kann. Für das Gros der Anleger sind offene Immobilienfonds der praktikablere Weg, um in Immobilien zu investieren. Als „Vermögensverwaltung für Immobilien“ bieten sie eine Beteiligung an einem breit diversifizierten Immobilienvermögen. Dank professionellem Management lassen sich so ansehnliche Jahresrenditen ohne größere Risiken verwirklichen.

Die Commerzbank Investmentexperten stellen eine Vielzahl an Marktberichten, Wertpapieranalysen und Einschätzungen zur Verfügung. Diese finden Sie hier.

Per Klick zum neuen Konto

Unternehmen, die ein Geschäfts- oder Firmenkonto bei der Commerzbank eröffnen wollen, können das jetzt schnell und einfach online erledigen. Im besten Fall kann das neue Konto innerhalb von nur zwei Tagen genutzt werden.

Das Angebot der digitalen Kontoerö nung können alle im Handelsregister eingetragenen Unternehmen nutzen. Neukunden können derzeit unter drei unterschiedlich ausgestatteten Kontopaketen wählen. Die Vorgehensweise ist einfach: Zuerst registrieren sie sich im Onlineportal, erfassen ihre Unterneh- mensdaten sowie den Geschäftsführer und beantworten die regulatorisch notwendigen Fragen zum Unternehmen. Für die anschließende Legitimation stehen die Identifizierung per Video, per PostIdent oder die Commerzbank Filiale zur Verfügung.

Liegen alle Daten vollständig und ordnungsgemäß vor, erhält der Neukunde eine Mail mit seiner IBAN und Teilnehmernummer für das Online Banking. Die Girokarten und PINs kommen per Post.

Informationen zu den Geschäftskonten mit der Möglichkeit zur digitalen Konto- erö nung finden Sie im Unternehmerkunden-Portal in der Rubrik: Produkte > Konto & Zahlungsverkehr > Geschäftskonten unter www.commerzbank.de/unternehmerkunden

Miles & More – clever anlegen und Meilen sammeln

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Finanzwissen – bequem und online

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Termine 2018

9. bis 25. Februar
Olympische Winterspiele
In der südkoreanischen Stadt Pyeongchang finden die XXIII. Olympischen Winterspiele statt.

4. März
90. Oscar-Verleihung
In Los Angeles werden die ikonischen, goldenen Schwertträger für die besten Filme des Vorjahres verliehen – aufgrund der Olympischen Winter- spiele diesmal später als üblich.

25. Mai
Datenschutz-Grundverordnung
In der Europäischen Union gilt fortan die Datenschutz-Grundverordnung. Sie enthält Vorschriften zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbei- tung personenbezogener Daten und zum freien Verkehr solcher Daten.

14. Juni bis 15. Juli
Fußball-Weltmeisterschaft
Zum 21. Mal kämpfen die besten Nationalmannschaften des Globus um den goldenen Pokal. Am Turnier in Russland nehmen insgesamt 32 Mannschaften teil.

Herbst
Landtagswahlen
2018 wird es planmäßig zwei Land- tagswahlen geben: in Bayern und in Hessen. Die genauen Wahltermine stehen derzeit noch aus.

6. November
„Midterm Elections“ in den USA
In der Mitte der Amtszeit des Präsidenten werden traditionell alle Sitze des Repräsentantenhauses, ein Drittel der Senatoren und ein Teil der Gouverneure neu gewählt.

Das neue Jahr bringt tiefgehende Veränderungen für Banken, Kunden und Anleger mit sich.

Neues Jahr, neue Richtlinien

Im neuen Jahr ändert sich einiges für Investoren und Bankkunden. Der Überblick.

Autor Sandro Calabruso

Das Jahr beginnt spannend, denn seit Januar sind zahlreiche Reformen in Kraft, die Anleger und Bankkunden kennen sollten. Hinter trocken anmutenden Begriffen wie „Finanzmarktrichtlinie“, „Zahlungsdiensterichtlinie“ und „Investmentsteuerreform“ verbergen sich tiefgehende Veränderungen, die unter anderem die Beratung von Investoren, die Besteuerung von Fonds und den allgemeinen Zahlungsverkehr betreffen. Was die neuen Gesetze und Richtlinien im Detail bedeuten, wer genau betroffen ist und welche konkreten Auswirkungen die Reformen letztlich haben, erfahren Sie auf diesen Seiten.

Finanzmarktrichtlinien "MiFID II"

Anleger stärker zu schützen – das ist eines der Ziele der Finanzmarktrichtlinie „MiFID II“, die am 3. Januar 2018 in Kraft getreten ist. Das hat Auswirkungen auf den Beratungsprozess: Für jedes Wertpapier müssen Anbieter künftig anhand verschiedener Kriterien einen Zielmarkt festlegen. Dieser Zielmarkt wird mit dem vorher ermittelten Anlegerprofil des Kunden verglichen. Eine Empfehlung eines Wertpapiers ist nur möglich, wenn Anlegerprofil und Produkt zusammenpassen. Zielsetzung ist, dem Kunden nur Produkte anzubieten, die zu seiner Anlagestrategie und seinem Risikoprofil passen.

Die Commerzbank informiert ihre Kunden ab dem neuen Jahr vor jedem Wertpapiergeschäft noch umfassender über alle anfallenden Kosten. Außerdem profitieren Investoren von neuen Reportings: Kunden erhalten einen vierteljährlichen Bestandsreport über ihr Depot. Ein jährlicher Kostenbericht gibt ihnen darüber hinaus künftig einen Überblick, welche Kosten im zurückliegenden Jahr angefallen sind.

Aufzeichnungen von Telefongesprächen, die zu einer Order führen können, sind für die Commerzbank durch MiFID II verpflichtend. Vor jedem Telefonat wird der Kunde darüber in Kenntnis gesetzt. Lehnt dieser eine Aufzeichnung ab, kann der Berater keine Themen erörtern, die einen konkreten Bezug zu Finanzinstrumenten haben oder zu einer Order führen können. Die Mitschnitte können Kunden auf Nachfrage innerhalb einer Frist von fünf Jahren zur Verfügung gestellt werden.

MiFID II einfach erklärt

Zahlungsdiensterichtlinie "PSD2"

„PSD2“ – überarbeitete Richtlinie für Zahlungsverkehrsdienst
Auswirkungen für alle Bankkunden hat die überarbeitete Zahlungsdiensterichtlinie (kurz PSD2). Mit einer entsprechenden Autorisierung durch die Kunden müssen Banken künftig auch dritten Zahlungsdienstleistern einen direkten Zugri auf deren Konten und Nutzerdaten ermöglichen. Somit können Kunden über diese Drittdienste zum Beispiel aggregiert Kontoinformationen ihrer Bankverbindungen abrufen oder Zahlungen auslösen.

Verbesserung des Verbraucherschutzes
Bankkunden müssen dafür allerdings explizit eine Erlaubnis zur Weitergabe ihrer Daten geben. Institute dürfen die Kundendaten nur für den von einem dritten Zahlungsdienstleister angefragten Zweck herausgeben. Zudem ist der Kunde in Zukunft stärker geschützt: Kommt es zu einer nicht autorisierten Zahlung, muss der Zahlungsdienstleister dem Kunden den Betrag bis zum Ende des nächsten Geschäftstages wieder gutschreiben. Die gesetzliche Haftungsgrenze für nicht autorisierte elektronische Zahlungen wird dabei für Verbraucher reduziert. Bislang mussten sie 150 Euro selbst tragen, künftig nur noch 50 Euro. Zahlungsdienstleister sind außerdem verpflichtet, ausschließlich Verfahren für die Abfrage von Kontoinformationen und die Beauftragung von Zahlungen anzubieten, die eine „starke Kundenauthentifizierung“ verlangen – das kann etwa eine Kombination aus Passwort und photoTAN oder mobileTAN sein.

Investmentsteuerreformgesetz

Seit dem 1. Januar 2018 unterliegen in- und ausländische Investmentfonds mit inländischen Dividenden, Mieterträgen sowie Gewinnen aus der Veräußerung von inländischen Immobilien der Körperschaftsteuer. Zur Abmilderung einer erneuten Besteuerung der Investmenterträge auf Anlegerebene wurden zum 1. Januar 2018 Teilfreistellungssätze eingeführt. Diese werden bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die Kapitalertragsteuer steuermindernd berücksichtigt.

Wie hoch die Teilfreistellung für Privatanleger ist, hängt von der Art des Investmentfonds ab:

  • Bei Aktienfonds (mindestens 51 Prozent Kapitalbeteiligungen): Teilfreistellung von 30 Prozent
  • Bei Mischfonds (zwischen 25 Prozent und 51 Prozent Kapitalbeteiligungen): Teilfreistellung von 15 Prozent
  • Bei Immobilienfonds (mindestens 51 Prozent in- und ausländisches Immobilienvermögen): Teilfreistellung von 60 Prozent
  • Bei Immobilienfonds (mindestens 51 Prozent ausländisches Immobilienvermögen): Teilfreistellung von 80 Prozent

Der Bestandsschutz (steuerfreie Kursgewinne) für Alt-Anteile, die nicht im Betriebsvermögen gehalten werden und die vor dem 1. Januar 2009 erworben wurden („bestandsgeschützte Alt-Anteile“), endete am 31. Dezember 2017. Die bis zu diesem Zeitpunkt eingetretene Wertentwicklung bleibt aber auch bei einer späteren Veräußerung dieser Investmentanteile steuerfrei. Für realisierte Kursgewinne, die ab dem 1. Januar 2018 bis zur Veräußerung der Investmentanteile anfallen, wird ein Freibetrag in Höhe von 100.000 Euro pro Person gewährt. Dieser Freibetrag muss im Rahmen der individuellen Steuererklärung geltend gemacht werden.

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Viele wissen nicht, was ihr Immobilienbesitz tatsächlich wert ist. Wie wichtig das jedoch ist, erläutert Ludwig Wiesbauer, Geschäftsführer von PlanetHome.

Autorin Flora Rothe

Herr Wiesbauer, die Immobilienpreise sind in einigen deutschen Städten in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert. Müssen sich Anleger Sorgen machen?

Ludwig Wiesbauer Da kann ich beruhigen. Es gibt zwar regionale Preiskorrekturen, von einer Immobilienblase sind wir in Deutschland aber noch weit entfernt. Grundsätzlich gilt: Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist extrem fragmentiert. Ländliche und strukturschwache Regionen leiden unter dem Wegzug der Bevölkerung und dem demografischen Wandel. Großstädte, aber auch kleinere Städte mit einer positiven Arbeitsmarktentwicklung, Hochschulen und hoher Lebensqualität profitieren dagegen auch künftig von einer starken Zuwanderung und guten Einkommensperspektiven der Einwohner.

Wer also in die richtigen Städte und Lagen investiert, kann nichts falsch machen?

Das kann man so pauschal nicht sagen. In manchen Städten sind Wohnimmobilien, gemessen an den preisbestimmenden Faktoren, inzwischen sehr hoch bewertet. Nicht immer wachsen die Mieten synchron zu den Kaufpreisen. Das hat zur Folge, dass die Renditen sinken. In München sehen wir bei Mehrfamilienhäusern immer häufiger nur noch Renditen von ein bis zwei Prozent. Das ist im Vergleich zu anderen Kapitalanlagen nicht sehr attraktiv. Hinzu kommt, dass Immobilien manchmal einen hohen Investitionsbedarf haben, der die Rendite drückt. Denken Sie an die Energieeinsparverordnung (EnEV), die vom Gesetzgeber über die Jahre immer weiter verschärft wurde. Der finanzielle Aufwand für solche Maßnahmen kann erheblich sein. Da kann insbesondere für Privatanleger, die ihre Immobilien und Grundstücke nicht professionell weiterentwickeln und ausschöpfen, die Investition in einen Immobilienfonds mit einer Rendite von vier bis fünf Prozent lohnender sein.

Was raten Sie privaten Immobilienanlegern?

Wer seine Immobilie als Kapitalanlage betrachtet, sollte sich regelmäßig über den Markt und den Wert seiner Immobilie auf dem Laufenden halten. Sonst verpasst er aus Unkenntnis womöglich den richtigen Zeitpunkt für einen Verkauf, unabhängig von der steuerfreien Veräußerungsmöglichkeit nach Einhaltung der gültigen Spekulationsfrist. Auch über die Rendite, die ihre Immobilie abwirft, machen sich viele Eigentümer häufig keine Gedanken. Eigentlich unverständlich, oder? Wer Aktien hat, verfolgt ja im Allgemeinen auch die Wertentwicklung und stößt die Papiere nach einem Kursanstieg ab, um Gewinne zu realisieren.

Wie lässt sich denn der Wert einer Immobilie ermitteln?

Am besten lassen Sie sich von Immobilien-Experten unterstützen. Wir bieten beispielsweise unseren Kunden einen regelmäßigen Immobiliencheck* an. Dabei analysieren wir den aktuellen Sachwert, den Ertragswert und den Vergleichswert. Sehr vereinfacht bedeutet das, dass der Sachwert der materielle Gesamtwert von Gebäude und Grundstück ist. Der Ertragswert basiert auf den zukünftigen Einnahmen, die mit der Immobilie erzielt werden können. Und der Vergleichswert wird aus tatsächlich realisierten Verkaufswerten vergleichbarer Immobilien und Grundstücke errechnet.

„Immobilien sind ein wichtiger Baustein eines diversifizierten Portfolios. Doch viele Anleger nutzen ihn nicht strategisch.“

Ludwig Wiesbauer

Was sollten Immobilienbesitzer noch wissen?

Neben der Wertermittlung gibt unser Immobiliencheck Aufschluss über die Qualität des Standorts und darüber, ob möglicherweise ein Sanierungsstau vorliegt, der umfangreiche Investitionen erfordert. Wenn dies zutrifft, könnte das in der aktuell guten Marktlage für einen Verkauf sprechen. Außerdem schauen wir uns die Mieterträge an. Liegen die Mieten unter dem üblichen Marktniveau, empfehlen wir möglicherweise ein professionelles Mietmanagement. Kurzum: Gemeinsam mit dem Kunden entwickeln wir ein für ihn passendes Immobilienkonzept.

Wir haben bislang nur über Kapitalanleger gesprochen. Was empfehlen Sie denjenigen, die selbst in ihrer Immobilie wohnen?

Das ist natürlich eine ganz andere Situation. Da spielt die Renditefrage eine untergeordnete Rolle. Aber auch für die Besitzer von selbst genutzten Häusern oder Wohnungen kann in manchen Situationen ein Verkauf sinnvoll und entlastend sein. Denken Sie nur an das ältere Ehepaar, dessen Kinder aus dem Haus sind und ganz woanders studieren. Die Pflege des großen Gartens und das Treppensteigen werden immer beschwerlicher, die Heizung muss vielleicht erneuert werden. Auch sie können den Markt nutzen, um das Haus zu einem guten Preis zu verkaufen, und sich stattdessen für eine kleinere, barrierefreie Eigentumswohnung entscheiden. Das hat auch für die Erben Vorteile, denn häufig gibt es nach dem Tod der Erblasser Streit um die Aufteilung des Immobilienvermögens.

Gerade ältere Menschen möchten aber gerne in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben ...

Wenn es sich bei der Immobilie um ein Mehrfamilienhaus handelt, können sie dieses zum Beispiel verkaufen und sich das Mietrecht oder ein Wohnrecht für eine der Wohnungen sichern. Aber auch bei Einfamilienhäusern gibt es in guten Lagen die Möglichkeit, einen Investor zu finden, der die Immobilie in Verbindung mit einem lebenslangen Wohnrecht für den Vorbesitzer oder auf Leibrentenbasis erwirbt.

 Weitere Informationen zum PlanetHome Immobiliencheck finden Sie unter: www.planethome.com/commerzbank

* Der Immobiliencheck ist kein Gutachten im rechtlichen Sinne. Die Aktion ist gültig bis zum 31.12.2018. Detaillierte Informationen über die rechtlichen Bedingungen erhalten Sie auf www.planethome.com/commerzbank

Über PlanetHome

Die PlanetHome Group GmbH ist auf die Vermittlung von Wohnimmobilien spezialisiert. Über ein Vertriebsnetzwerk aus Banken und Finanzdienstleistern mit mehr als 1.600 Filialen erreicht das Unternehmen rund 16 Millionen Bankkunden. Über 600 Mitarbeiter an mehr als 100 PlanetHome Standorten in Deutschland und Österreich stehen für die Vermittlung von rund 85.000 Immobilieneinheiten in mehr als 25 Jahren. 

 

Die Immobilienmärkte der Zukunft liegen in Asien und Afrika. Lagos in Nigeria könnte zum Beispiel zu den Gewinnern gehören.

Das weltweite Bevölkerungswachstum verändert den Immobilienmarkt. „In 30 Jahren investieren wir vielleicht in Nigeria“, sagt Axel Drwenski von der Commerz Real.

Autorin Flora Rothe

Derzeit leben rund 7,6 Milliarden Menschen auf der Erde. Nach Berechnungen der Vereinten Nationen (UN) wird die Weltbevölkerung bis 2050 um 2,2 Milliarden auf 9,8 Milliarden wachsen. Am stärksten nimmt die Bevölkerung in Afrika zu: Dort wird sich die Anzahl der Menschen in den nächsten 30 Jahren voraussichtlich fast verdoppeln. Aber auch Asien holt auf: Indien wird laut UN-Bericht schon in etwa sieben Jahren das bevölkerungsreichste Land der Erde sein – noch vor China. Und Nigeria wird bis 2050 die USA vom dritten Platz ablösen.

Diese Zahlen haben langfristig erhebliche Auswirkungen auf die Immobilienmärkte. „Das städtische Bevölkerungswachstum ist ein wichtiger Treiber für die Entwicklung des Immobilienmarktes“, erklärt Axel Drwenski, Leiter Research bei der Commerz Real. Laut den UN-Prognosen werden 2030 rund 30 Prozent mehr Menschen in Städten wohnen als heute. Wer jedoch dabei Paris, New York oder das Umland von Berlin oder München vor Augen hat, der liege daneben, stellt Drwenski fest. Ganz vorne beim Wachstum stünden stattdessen Lagos mit voraussichtlich 11,1 Millionen zusätzlichen Einwohnern, Delhi (+10,4 Mio.), Dhaka (+9,8 Mio.) und Kinshasa (+8,5 Mio.). Die erste deutsche Stadt im Wachstumsranking der UN ist München und steht mit 110.000 neuen Einwohnern bis 2030 auf Platz 1.208.

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Der CashRadar hilft Selbstständigen und kleineren Unternehmen beim Management ihres Cashflows.

Autorin Flora Rothe

Ein Architekt möchte Häuser planen. Doch er kommt nicht umhin, nebenbei auch Angebote zu verfassen, Rechnungen zu schreiben, zu kontrollieren, ob seine Kunden bezahlt haben, und zu prüfen, ob er für die kommenden Monate genügend Geld auf dem Konto zur Verfügung hat, um seine Mitarbeiter zu bezahlen. Diese meist lästige Arbeit nimmt sehr viel Zeit in Anspruch.

Wie ihm geht es vielen Unternehmern – vom Immobilienmakler über das junge Start-up bis hin zum Online-Dienstleister. Wer für das Finanz- und Liquiditätscontrolling nicht eigens einen Mitarbeiter abstellen kann, könnte leicht den Überblick über seinen Finanzen verlieren. Für sie hat die Commerzbank mit dem CashRadar ein Instrument entwickelt, das übersichtlich und intuitiv bei der Planung und Steuerung der Liquidität unterstützt.

Demnächst alle Konten bei allen Banken auf einen Blick

Den CashRadar hat die Commerzbank gemeinsam mit Unternehmern und Selbstständigen in Workshops entwickelt. Die Anwendung ermöglicht eine schnelle Übersicht über alle Geschäftskonten – demnächst einschließlich derer bei anderen Banken. Der Unternehmer kann auf einen Blick alle Salden sowie Zahlungsein- und ausgänge der letzten vier Monate einsehen und diese nach Zeiträumen und Konten filtern.

Auf Basis des Zahlungsverkehrs der vergangenen Monate sowie eines komplexen Algorithmus erstellt der CashRadar zudem eine Liquiditätsprognose von bis zu 120 Tagen in die Zukunft. Unternehmen können damit ihre Investitionsvorhaben einfach und effzient planen.

In einer nächsten Ausbaustufe sollen umfassende grafisch dargestellte Umsatzanalysen den Überblick erleichtern, um wiederkehrende Transaktionen und Umsatzspitzen leicht erkennen zu können. Zudem plant die Commerzbank, den CashRadar mit den Funktionen des Rechnungs- und Mahnwesens zu verknüpfen.

Den CashRadar können Sie gleich aktivieren unter www.commerzbank.de/cashradar

 


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V. i. S. d. P.: Stefanie Pietsch (a. a. O.)

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