Ausgabe 02/2018


 

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Wissenswertes

Wissenswertes

Finanzfragen ganz 
einfach online klären

Kennen Sie das? Sie sitzen zu Hause am Esstisch oder auf dem Sofa – und plötzlich kommt Ihnen eine Frage zu einem finanziellen Thema in den Sinn, die Sie gerne mit einem Ansprechpartner Ihrer Bank besprechen möchten. Für diese Fälle bietet die Commerzbank den Online Dialog an. Der Vorteil: Die Mitarbeiter beantworten sieben Tage die Woche Fragen direkt in einem persönlichen Dialog – entweder per Video-, Audio- oder Text-Chat: montags bis freitags von 7 bis 22 Uhr sowie samstags und sonntags von 8 bis 20 Uhr. Die Mitarbeiter unterstützen Sie in dieser Zeit auch beim Abschluss von Konten oder Krediten und erledigen Service-Aufträge für Sie.

Beim Online Dialog wird immer eine verschlüsselte Verbindung genutzt. Dadurch ist das Chatten mit den Mitarbeitern genauso sicher wie das Online Banking der Commerzbank. Mit den modernen Sicherheitsverfahren photoTAN und mobileTAN sind Sie auch im Online Dialog durch die Sicherheitsgarantie der Commerzbank geschützt. Voraussetzung für die Sicherheitsgarantie ist, dass Sie den Schaden nicht vorsätzlich herbeigeführt haben, die Bank sofort über den Schaden informieren, Strafanzeige bei der Polizei erstatten und die Bank aktiv bei der Aufklärung unterstützen. Kunden mit Online Banking finden weitere Informationen hier:
www.commerzbank.de/chat. Sie können den Chat übrigens auch über die Banking-App nutzen.

Online zum Firmenkredit 

Firmenkunden können jetzt bei der Commerzbank in nur drei Schritten online einen Betriebsmittelkredit beantragen. Der Kreditrahmen kann wahlweise als Kontokorrent- oder Geldmarktkredit, für Avale oder zur Eröffnung von Importakkreditiven in Anspruch genommen werden. Einfach gewünschte Rahmenlinie angeben, indikative Konditionen ermitteln und die erforderlichen Dokumente hochladen. In der Auftragsübersicht behält man jederzeit den Status des Antrags im Blick. 

Der Mindestkreditbedarf beträgt 10.000 Euro, die Laufzeit 364 Tage oder bis auf Weiteres. Ein Zugang zum Online-Portal für Firmenkunden genügt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Beim Commerzbank Online Dialog sind die Mitarbeiter sieben Tage in der Woche per Chat für Sie da.

Mittelstand lässt Potenziale von Big Data liegen

97 Prozent der Unternehmen im Mittelstand halten Big Data für relevant. Das geht aus der aktuellen Mittelstandsstudie der Commerzbank hervor, für die 2.000 Unternehmen ab einer Größenordnung von 2,5 Millionen Euro Umsatz befragt wurden. Jedoch nur 8 Prozent der Unternehmen gaben an, Daten systematisch zu erfassen, zu analysieren und Nutzen daraus zu ziehen. Laut der Studie gibt es mehrere Gründe für die zögerliche Beschäftigung mit Big Data: Vor allem Datenschutzprobleme (30 Prozent), Fachkräftemangel (40 Prozent) sowie eine mangelnde Bereitschaft der Führungskräfte (31 Prozent) behindern demnach die Unternehmen.

Lediglich 32 Prozent der Industrieunternehmen nutzen neue Technologien für die individuelle Fertigung und 23 Prozent vernetzen Maschinen miteinander. Im Dienstleistungssektor arbeiten nur 8 Prozent der Unternehmen daran, menschliche Arbeit durch digitale und autonome Prozesse zu ersetzen. „Viele Unternehmen im Mittelstand haben kein Erkenntnisproblem, sondern sind aus unterschiedlichen Gründen noch nicht bereit für die Nutzung des riesigen Potenzials von Big Data“, sagt Michael Reuther, Vorstand im Firmenkundengeschäft der Commerzbank. „Es braucht einen Weckruf, wenn der deutsche Mittelstand hier im internationalen Vergleich nicht ins Hintertreffen geraten will.“

Weitere Ergebnisse der Studie finden Sie unter
www.unternehmerperspektiven.de

Neues von der
Banking-App

Die Commerzbank entwickelt ihre Banking-App immer weiter. In den vergangenen Monaten sind zwei neue Funktionen hinzugekommen: Der Kontoalarm, der per Push-Nachrichten auf das Smartphone aktuell über Bewegungen auf dem Konto informiert, ist vielen Nutzern bereits bekannt. Ab sofort können sie sich auf Wunsch auch Umsatzdetails direkt in der Benachrichtigung anzeigen lassen – wie zum Beispiel Datum, Uhrzeit, Beträge und Umsatzart. So sind sie immer rundum auf dem Laufenden. 

Ein weiteres neues Feature ist das Elektronische Postfach, in dem alle Dokumente und Nachrichten zu den Commerzbank Konten zentral an einem Ort verwaltet werden können. Dafür müssen die Konten, Depots und Kreditkarten auf Online-Versand umgestellt und das Elektronische Postfach aktiviert werden. Alle Vorteile der Banking-App finden Sie unter
www.bankingapp.commerzbank.de

Zins- und Währungsrisiken digital managen

Als erste Bank Deutschlands bietet die Commerzbank ihren Firmenkunden einen vollständig digitalisierten Beratungsprozess für den Abschluss von Sicherungsgeschäften an. 

Und das geht so: Über das Firmenkundenportal im Internet gibt der Kunde alle nötigen Informationen ein. Auf dieser Basis generiert die Anwendung eine Produktempfehlung. Mit einem interaktiven Szenario-Rechner können unterschiedliche Entwicklungen sowie ihre Auswirkungen auf das Grundgeschäft simuliert werden. Zusätzliche Tools wie Erklärfilme, Informationen zu Markt- und Kennzahlen und vieles mehr unterstützen bei der Entscheidungsfindung. Sollten dennoch Fragen offenbleiben, steht ein Beratungsteam telefonisch zur Seite. 

Weitere Informationen zur Risikoberatung online finden Sie hier.

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Sicherheit in Zahlen

Das neue Jahr bringt tiefgehende Veränderungen für Banken, Kunden und Anleger mit sich.

Sicherheit in Zahlen

40 % der Deutschen ist, wenn sie vor die Wahl gestellt werden, die Sicherheit wichtiger als die Privatsphäre. Bei den Österreichern sind es 50 %. 1)

Straftaten je 100.000 Einwohner gab es 2017 in Berlin – in Bayern nur 4.868. 2)

gefälschte Euro-Banknoten wurden im zweiten Halbjahr 2017 aus dem Verkehr gezogen – die Lieblingsblüte der Fälscher ist der 50-Euro-Schein. 5)

jährlichen Todesfällen weltweit ist das Selfie-Knipsen statistisch gesehen dreieinhalbmal gefährlicher als ein potenzieller Hai-Angriff. 8)

der Internetuser nutzen aus Sicherheitsgründen keine sozialen Netzwerke, 26 Prozent der User verzichten deshalb auf Cloud-Dienste. 11)

scheuen kein Tageslicht: 61,5
Prozent der Einbrüche finden 
zwischen 8 und 18 Uhr statt. 3)

Büro-Angestellte in großen
Unternehmen weltweit würde sein Firmenpasswort gegen Geld an
Dritte verkaufen. 6)

der Deutschen sind der Ansicht, dass finanzielle Sicherheit ein gutes Leben ausmacht – wichtiger ist ihnen nur die Gesundheit. 9)

Versicherungspolicen hatten die
Deutschen im Jahr 2017, 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Den größten Bereich macht die Schaden- und Unfallversicherung aus. 12)

Bankschließfächer bietet die 
Commerzbank bundesweit
insgesamt an. 4)

Zahnärzte haben aufgrund der Schadstoffbelastung, ihrem Zusammentreffen mit Krankheitserregern und der langen Zeit im Sitzen im Vergleich zu anderen Berufsgruppen insgesamt das höchste Gesundheitsrisiko, gefolgt von Flugbegleitern auf Platz zwei. 7) 

Julia Roberts hat ihr Lächeln für 21 Millionen Euro versichern lassen,
Janet Jackson ihren Po für 45 Millionen Euro – und Mariah Carey ihre Beine sogar für 750 Millionen Euro, 610 Millionen Euro mehr als die Police für die Beine von Fußballstar Cristiano Ronaldo. 10)

Deutsche ändert seine Online-Passwörter nie. 13)

Illustrationen: Lorena Addotto 

Quellen: 1) SINUS-Institut/YouGov, INTEGRAL Marktforschung, Stand: 01/2018; 2) Polizeiliche Kriminalstatistik 2017; 3) Statista/GDV, Stand: 11/2017; 4) Commerzbank, Stand: 04/2018; 5) EZB, Stand: 01/2018; 6) Statista/SailPoint, Stand: 03/2016; 7) Statista/Medilico, Stand: 01/2017; 8) Statista/Priceonomics, Stand: 02/2016; 9) Statista/Gfk, Stand: 11/2017; 10) Statista/Knip AG, Stand: 03/2016; 11) Bitkom, Stand: 10/2017; 12) GDV, Stand: 2018; 13) Statista/YouGov, Stand: 03/2017. 

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So funktioniert Blockchain

Spätestens seitdem der Markt für Kryptowährungen im vergangenen Jahr um mehr als ein Dreißig­faches gewachsen ist, macht der Begriff die Runde. Seine Bedeutung ist aber für viele immer noch ein Mysterium. Dabei bietet die Technologie für Unternehmen ungeahnte Möglichkeiten.

Autor David Beckmann

Blockchain ist nicht etwa ein Synonym für Kryptowährungen, sondern der Name für die Technologie, die ihnen zugrunde liegt. Sie ist eine Form der sogenannten Distributed-Ledger-Technologie (DLT), das bedeutet auf Deutsch so viel wie „verteiltes Kontobuch“. Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie gehen weit über Kryptowährungen und den digitalen Zahlungsverkehr hinaus. „Blockchain kann Unternehmen dabei unterstützen, Prozesse sicherer und effizienter zu gestalten und damit letztendlich Kosten zu sparen“, erklärt Paul Kammerer, Vice President Corporate Strategy und Co-Founder des Blockchain-Labs der Commerzbank, das die Anwendungsmöglichkeiten von Blockchain für die Commerzbank und ihre Kunden erforscht.

Datenbanken werden in einem virtuellen Netzwerk klassischerweise auf einem zentralen Server abgelegt. Jeder, der die entsprechenden Zugangsrechte dafür hat, kann die Daten einsehen oder auch verändern. Das macht sie anfällig für Manipulationen und Missbrauch durch Netzwerkmitglieder oder auch Cyberangriffe von Außenstehenden. 

Die Blockchain dagegen ist eine Datenbank, die innerhalb eines Netzwerkes dezentral verwaltet wird. Jedes Mitglied verfügt in der Regel über eine vollständige Kopie der Datenbank. Die Inhalte der einzelnen Kopien werden regelmäßig automatisch miteinander abgeglichen. Änderungen müssen von einer kritischen Masse bestätigt werden, beispielsweise von mehr als 50 Prozent der Netzwerkteilnehmer, bevor sie als verifiziert angesehen werden. „Durch die dezentrale Aufbewahrung und Verwaltung der Daten werden sie vor Angriffen von inner- und außerhalb des Netzwerkes geschützt“, so Kammerer. Die Daten, die durch die Technologie sicher verwaltet werden, sind vielfältiger Natur: So können in einer Blockchain Informationen über Zahlungsströme, Eigentums- und Urheberrechte oder auch Echtheitszertifikate gespeichert werden. Mittlerweile werden sogar einfache Verträge abgebildet und komplett automatisiert abgewickelt. „Früher waren Treuhänder, Notare, Clearingstellen oder andere Mittelsmänner für gewisse Geschäftsprozesse unabdingbar, etwa um die Echtheit von Informationen und Daten zu überprüfen. Heute sind sie verzichtbar, ihre Rolle kann durch die Blockchain zunehmend ersetzt werden“, erklärt Michael F. Spitz, Geschäftsführer des main incubators (Forschungs- und Entwicklungseinheit der Commerzbank) und Co-Head des Commerzbank Blockchain-Labs. Der Vorteil der technologischen Lösung: Wo früher Vertrauen in einzelne Personen oder Institutionen notwendig war, schafft heute Technologie Abhilfe.

 

„Durch die dezentrale Aufbewahrung und Verwaltung der Daten in einer Blockchain werden diese vor Angriffen von inner- und außerhalb des Netzwerkes geschützt.“

Paul Kammerer, Vice President Corporate Strategy und Co-Founder des Blockchain-Labs der Commerzbank

 

Die Blockchain in der Praxis 

Während insbesondere die Finanzbranche mit Zusammenschlüssen wie dem R3-Konsortium weltweit aktiv an Anwendungsmöglichkeiten für die Technologie arbeitet, findet diese durchaus auch in anderen Wirtschaftszweigen Beachtung. Laut einer Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien sind 55 Prozent aller deutschen Unternehmen der Meinung, dass die Blockchain in Zukunft eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft haben wird. 

Anwendung in Unternehmen

„Für uns ist Trade Finance ein wesentlicher Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Daher beschäftigen wir uns bereits seit zwei Jahren mit den Auswirkungen von Blockchain auf dieses Geschäftsfeld“, erläutert Spitz. Im Weiteren führt er aus: „Wir sind überzeugt, dass die Blockchain-Technologie sehr gut geeignet ist, Abläufe signifikant zu optimieren sowie viele bestehende Probleme wirksam zu adressieren. Diese neuen Lösungswege wollen wir auch unseren Kunden näherbringen. Aktuell verfolgen wir daher drei Projekte in diesem Bereich. Mit Marco Polo und Batavia kooperieren wir jeweils mit anderen Banken, um gemeinsam für unsere Kunden Trade-Finance-Lösungen mit neuen Finanzierungs- und Risikoabsicherungsmöglichkeiten zu entwickeln. In einer Forschungskooperation mit dem Fraunhofer IML erforschen wir, wie sich die ‚Physical Supply Chains‘ bis 2025 mittels neuer Technologien wie Blockchain, Artificial Intelligence (AI), 3D-Druck etc. verändern werden. Bei allen Projekten ist für uns von besonderem Interesse, dass wir die Bankgeschäfte für unsere Kunden einfacher, schneller und besser machen. So können wir auch in Zukunft unseren Kunden einen Mehrwert bieten und auf ihre neuen, veränderten Bedürfnisse eingehen.“

„Besonders effizient ist der Einsatz von Blockchain, wenn sich Unternehmen als Konsortien zusammenschließen, um gemeinsam Prozesse über diese Technologie umzusetzen“, erklärt Kammerer. So könnten Unternehmen mit verschiedenen Dienstleistern und Zulieferern innerhalb eines gemeinsamen DLT-Netzwerkes Zahlungsprozesse, etwa für Warenlieferungen oder andere standardisierte Prozesse, automatisiert abwickeln. Theoretisch könnte auch die gesamte Buchhaltung von Unternehmen automatisiert über eine Blockchain erfolgen und Regulatoren oder Wirtschaftsprüfer darauf Zugriff erhalten. Das könnte das Rechnungswesen und die Finanzberichterstattung für Unternehmen deutlich vereinfachen.

Noch am Anfang

Bislang steckt die Blockchain-Technologie noch in den Kinderschuhen. Nicht verwunderlich, immerhin ist sie gerade einmal rund ein Jahrzehnt alt. Selbst Bitcoin, die „Mutter“ aller Blockchain-Anwendungen, ist noch immer unausgereift. Das 20-köpfige Commerzbank Blockchain-Lab hat sich zur Aufgabe gemacht, die Anwendungsmöglichkeiten zu erforschen und Unternehmen dabei zu unterstützen, die Technologie in die Praxis umzusetzen. „Denn Blockchain bietet uns heute schon Antworten auf Fragen, die es noch zu entdecken gilt“, fasst Kammerer zusammen.

 

Commerzbank erforscht Blockchain-Technologie

Die Commerzbank ist zur Erforschung der Technologie unterschiedlichen Konsortien beigetreten und testet damit verschiedene Formen beziehungsweise Plattformen der Blockchain; unter anderem Corda des R3-Konsortiums, Ethereum im Rahmen der Enterprise Ethereum Foundation und Hyperledge. Seit Sommer 2016 betreibt die Commerzbank mit dem Blockchain-Lab ihre eigene Einheit. 

Rund 20 Experten mit Schwerpunkt auf IT-Entwicklung und Business-Analyse erarbeiten in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Frankfurt und London Blockchainbasierte Lösungen für die Bank und ihre Kunden. Dabei setzt das Team sowohl auf bestehende als auch neuartige Blockchain- und DLT-Technologien.

„Das Haus hat die Stadt verändert“

Atemberaubende Architektur mit atemberaubenden Ausblicken.

Das Eröffnungsjahr ist vorüber und es wird immer noch gejubelt: Die Elbphilharmonie in Hamburg begeistert die Menschen aus aller Welt.

Autor Markus Weßel-Therhorn

Ausverkaufte Hallen, Top-Kritiken und begeisterte Besucher: Es war ein fulminanter Start für die Elbphilharmonie. Der Erfolg hat die Erwartungen in jeder Hinsicht übertroffen. „Es ist fantastisch, die Elbphilharmonie hat sich jetzt schon rund um den Globus herumgesprochen“, fasst Intendant Christoph Lieben-Seutter zusammen. „Als die ersten Leute ins Haus strömten, war das Gefühl noch viel toller, als ich es mir hätte vorstellen können.“ Die Streitereien, Verzögerungen und Kostensteigerungen der zehn Baujahre sind vergessen.

Heute gilt die Elbphilharmonie mit ihrer einzigartigen Lage in der HafenCity, ihrer atemberaubenden Architektur und dem ausgeklügelten Klangkonzept des Akustikers Yasuhisa Toyota als eines der besten und modernsten Konzerthäuser der Welt. 2.100 Menschen finden im Großen Saal sowie 550 im Kleinen Saal Platz und können dort ein vielfältiges Kulturprogramm genießen. Zwar ist der Große Saal mit seiner Klais-Orgel klar auf klassische Konzerte ausgerichtet, aber Jazz, Pop und andere Spielarten der Musik sind deshalb keinesfalls ausgeschlossen. „Bei uns sind viele verschiedene Musikrichtungen zu Hause“, so Lieben-Seutter. 

Hamburg war schon immer eine Weltstadt. Die Elbphilharmonie hat ihr jetzt die Krone aufgesetzt.“

Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant Elbphilharmonie und Laeiszhalle Hamburg

Moderne statt Museum

Der 54-jährige Österreicher, der die Wiener Konzerthausgesellschaft leitete, bevor er nach Hamburg kam, will dem Publikum einzigartige musikalische Live-Erfahrungen bieten, die im Gedächtnis bleiben: „Das eigentlich Spannende neben Klassikern wie Brahms und Bruckner ist doch, neue Künstler zu entdecken und Menschen eine Musik nahezubringen, die ihnen noch unbekannt ist.“ Kurz: Moderne statt Museum, das Publikum soll unvergessliche Momente erfahren. „Die tollsten Konzerte, an die ich mich schon mein Leben lang erinnere, waren immer anders als erwartet“, erläutert Lieben-Seutter. „So zu überraschen, dass sich ganz neue Welten auftun, halte ich für eine große Chance der Kunst.“ 

Ausblick mit Elbblick

Wer das Konzerthaus in der HafenCity als Zuhörer erleben möchte, muss frühzeitig planen. Die meisten frei verkauften Veranstaltungen im Jahr sind häufig schon innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Gelingt es nicht, Tickets zu erwerben, bleibt immer noch der Genuss der atemberaubenden Architektur des Hamburger Wahrzeichens. Jeden Tag strömen zwischen zehn- und zwanzigtausend Besucher durch das Konzerthaus. Auf der Außenseite der Plaza, auf die man über Europas längste gebogene Rolltreppe gelangt, können Besucher die Elbphilharmonie einmal komplett umrunden. Von dort aus bietet sich ein einzigartiger Panoramablick über Hamburg. 


Videonachweis: www.mediaserver.hamburg.de / Hamburg Marketing GmbH

Auch in der kommenden Saison wird den Besuchern ein erstklassiges Programm geboten: Zu den Highlights zählen beispielsweise Konzerte von Teodor Currentzis und Simon Rattle, eine mehrwöchige Konzertreihe anlässlich des 100. Jubiläums der Unabhängigkeit Polens sowie ein Osterfestival zum Thema Venedig. „Wir haben außerdem viele wichtige Orchester der Welt in dichter Folge da“, sagt Lieben-Seutter. 

Hamburg ohne „Elphi“ nicht mehr vorstellbar

Es ist Lieben-Seutter wichtig, die erreichte Qualität auch in Zukunft beizubehalten und Besucher aus Hamburg und dem Rest der Welt mit der Mischung aus klassischer und moderner Musik nach Hamburg zu locken. Schon heute ist die Stadt ohne Elbphilharmonie nicht mehr vorstellbar. Das Haus hat Hamburg verändert, nicht nur äußerlich. Darauf ist Lieben-Seutter stolz: „Hamburg war schon immer eine Weltstadt. Die Elbphilharmonie hat ihr jetzt die Krone aufgesetzt.“

 

Sponsoren stärken ihrer „Elphi“ den Rücken

Warum engagiert sich die Commerzbank als „Classic Sponsor“ der Elbphilharmonie?
Wir sehen das als Beitrag für das kulturelle und gesellschaftliche Leben. Die Elbphilharmonie ist ja darauf ausgerichtet, möglichst vielen Menschen einen Zugang zur Musik zu ermöglichen. Das ist aber nur durch die Ergänzung mit privaten Mitteln möglich. Zudem können wir regionale Schwerpunkte setzen, indem wir etwa einzelne Orchester gezielt unterstützen.

Warum ist das so wichtig?
Musik spricht in erster Linie die Emotionen an, ohne Sprachbarrieren über Grenzen und Kulturen hinweg. Sie schafft also erstens Verbindung und regt zur Verständigung an. Zweitens ist die Pflege der Musik als Tradition und Kulturgut nicht zu unterschätzen. Und drittens ist Musik, richtig eingesetzt und interpretiert, auch immer mit einer starken Aussage verbunden, die über den Klanggenuss hinausgeht.

Wie ist die Resonanz Ihrer Kunden nach einem Besuch der „Elphi“?
Wir wollen unseren Gästen eine Atmosphäre der Entspannung und Offenheit bieten. Deshalb freut es mich besonders, dass sich viele Kunden mit dem Vorsatz aus Hamburg verabschieden, auch daheim wieder öfter in Konzerthäuser zu gehen.

Die Fragen beantwortete Frank Haberzettel, Bereichsvorstand Nord der Commerzbank AG.

Vom Arzt zum Unternehmer

Die Gründung einer Praxis ist für Heilberufler eine große Herausforderung. Die Commerzbank unterstützt mit besonderer Branchen­expertise.  

Autorin Flora Rothe
Fotograf Frank Lübke

Rund 120.000 niedergelassene Ärzte und circa 53.000 Zahnärzte gibt es in Deutschland. Von der eigenen Praxis erhoffen sie sich mehr Autonomie und Gestaltungsfreiheit bei der Betreuung ihrer Patienten. Die Gründung oder Übernahme einer Praxis erfordert jedoch unternehmerisches Know-how, das Mediziner während ihrer Ausbildung nicht vermittelt bekommen: Das beginnt zum Beispiel bei der Ermittlung des Praxiswertes im Zuge der Kaufverhandlungen, geht über die Finanzierung bis hin zur Liquiditätssteuerung der finanziellen Mittel. Professor Dr. Dietmar Daichendt hat alle diese Phasen durchlebt und sagt: „Gerade für Heilberufler ist es sehr wichtig, kompetente Ansprechpartner an der Seite zu haben, die sie bei der unternehmerischen Umsetzung ihrer Vision begleiten.“ 

Auf die Beratung von Ärzten spezialisiert

Der Münchner Arzt für Allgemeinmedizin weiß, wovon er spricht. Als 2015 das Osteoporosezentrum Dr. Radspieler zum Verkauf stand, ahnte er, dass dies eine lohnende Investition sein könnte. „Im Preis enthalten war ein besonders hochauflösender Computertomograf (CT), den es in Deutschland nur dreimal gibt! Mit dem Gerät lässt sich die Knochenstruktur von Osteoporosepatienten bis auf 0,08 Millimeter bestimmen. Das allein war die Kaufsumme schon wert“, erzählt er rückblickend. 

Auf der Suche nach einer Bank, die ihm das Investitionsvolumen für den geplanten Umzug seiner damaligen Praxis in die heutigen Räume und die Übernahme der Praxis Dr. Radspieler finanziert, fand Daichendt bei der Commerzbank in Jan-Adrian Jarosch einen Berater für Unternehmerkunden mit Branchenexpertise, der ihn bei der Kaufentscheidung unterstützte. „Es war mir wichtig, einen Ansprechpartner zu haben, der die Herausforderungen für Ärzte kennt und mich unternehmerisch berät.“ 

Jaroschs Branchenexpertise kommt nicht von ungefähr. Die Commerzbank hat einen besonderen Fokus auf die Beratung von Heilberuflern gesetzt und verfügt über das notwendige Wissen, um ökonomische Zusammenhänge in der Gesundheitsbranche zu verstehen. Für jede Lebensphase, vom Studium über die eigene Praxis bis hin zum Ruhestand, bietet die Bank Ärzten passende Finanzlösungen. 

„Mit unserem speziell auf diese Berufsgruppe zugeschnittenen Investitionskredit können wir Ärzte individuell und lösungsorientiert bei Praxisneugründungen oder -übernahmen begleiten“, sagt Jarosch. So bietet die Commerzbank Ärzten Darlehen zu besonders attraktiven Konditionen und berücksichtigt dabei auch individuelle Gegebenheiten. „Gerade Fachärzte haben häufig hohe Anschaffungskosten für ihre Geräte“, erklärt der Berater. Insbesondere die intelligente Strukturierung der Finanzierung ist erfahrungsgemäß ein wichtiger Faktor. Hierbei berücksichtigt die Commerzbank auch Zuschüsse sowie Sonderkonditionen von öffentlichen Förderbanken und unterstützt ihre Kunden bei deren Beantragung.

Ärzte müssen häufig in Vorkasse treten, bis der Patient oder die Krankenkasse die Rechnungen bezahlen, gleichzeitig aber liquide bleiben. Um die laufenden Kosten etwa für Miete und Personal begleichen zu können, bietet die Commerzbank das PremiumGeschäftskonto und den Gewerbekredit als Überziehungsrahmen zu Vorteilskonditionen für Heilberufe an. Dieser dient der Deckung des kurzfristigen Liquiditätsbedarfs oder als Liquiditätsreserve. „Abhängig vom durchschnittlichen jährlichen Praxisumsatz stellen wir eine individuelle Kreditlinie auf dem Geschäftskonto zur Verfügung. Für Ärzte bedeutet das: Sie haben einen größeren finanziellen Spielraum und können sich ganz ihren Patienten widmen“, sagt Jarosch.

„Es war mir wichtig, einen Ansprechpartner zu haben, der die ­Herausforderungen ­für Ärzte kennt und mich unternehmerisch ­berät.“

Professor Dr. Dietmar Daichendt, Arzt für Allgemeinmedizin

Doch die Finanzierungskonditionen allein waren es nicht, die Daichendt seinerzeit bewegten, zur Commerzbank zu wechseln. Ihn überzeugte die Branchenkenntnis, die Jarosch mitbrachte. „Tatsächlich steht den Kundenberatern in der Bank ein umfassendes Branchenresearch zur Verfügung“, berichtet Jarosch. „Denn nur wenn wir das geschäftliche Umfeld unserer Kunden kennen, können wir ihnen adäquate Lösungen aufzeigen. Wir informieren uns daher systematisch über wirtschaftliche und rechtliche Entwicklungen, die für ihre geschäftliche Planung relevant sind.“

Mehr als 2.000 Analysen liefern Daten

Über das unabhängige und umfassend ausgestattete Informationssystem MedMaxx haben die Kundenberater außerdem Zugriff auf aktuelle Informationen aus dem Gesundheitswesen inklusive Steuer- und Rechtsthemen. Zudem stehen ihnen mehr als 2.000 Analysen von Praxen und Unternehmen sowie wirtschaftliche Daten und Fakten aus wesentlichen Teilen der Gesundheitsbranche zur Verfügung. Das Tool liefert organisatorisches und betriebswirtschaftliches Know-how rund um Aufbau, Übernahme und Führung einer Praxis. So kann der Berater zum Beispiel beurteilen, wie hoch die Kosten einer Arztpraxis im Vergleich zu anderen Wettbewerbern sind, eventuelle Schwachstellen erkennen und so seine Kunden vor möglichen Fehlinvestitionen bewahren. Mithilfe eines Wertrechners lässt sich auf Basis der umfangreichen Datenbank der indikative Verkehrswert als erste Orientierung für eine zum Kauf stehende Praxis ermitteln. Daichendt ist froh über diese Unterstützung: Jarosch überprüfte die Wirtschaftlichkeit seiner geplanten Investition – mit positivem Ergebnis. So konnte das Vorhaben zeitnah realisiert werden. 

 

Nur wenn wir das geschäftliche Umfeld unserer Kunden kennen, können wir uns mit ihnen auf Augenhöhe unterhalten.“

Jan-Adrian Jarosch, Berater für Unternehmerkunden der Commerzbank

 

Die Räume seiner Praxis hat Daichendt mittlerweile saniert und modernisiert. In einem ist Starkstrom angeschlossen und eine neue Bodenplatte verstärkt den Unterbau. Hier soll bald das 600 Kilogramm schwere CT stehen. Denn Daichendt, der unter anderem Lehrbeauftragter für Allgemeinmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität sowie Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirotherapie und Osteopathie e.V. ist, will das Osteoporosezentrum in die Praxis integrieren. „Mit meiner allerersten Praxis vor 17 Jahren stand ich ganz am Anfang meiner Entwicklung. Heute habe ich mir ein gewisses Renommee erarbeitet. Ich habe einen festen Patientenstamm und kann es mir nun erlauben, mich auf einen Standort zu konzentrieren.“ In seiner Privatpraxis an der Pienzenauer Straße im Münchner Stadtteil Altbogenhausen kann er sich jetzt verstärkt seinen Patienten widmen: „Ich nehme mir für jeden Patienten eine Stunde Zeit“, sagt der Professor mit Zusatzausbildungen unter anderem in Osteopathie, Chirotherapie, Naturheilverfahren und Ernährungsmedizin. 

Daichendts Kundenberater ist auch zufrieden: Mit der geplanten Zusammenlegung von Praxis und Osteoporosezentrum entstehen wirtschaftliche Synergieeffekte. „Und“, sagt Daichendt, der sich nicht mehr lange zwischen zwei Standorten aufreiben muss, „ich habe dann endlich mehr Zeit für meinen Sohn.“

Sommer, Sonne, Cabrio

Cabriolet fahren – für viele Menschen der Inbegriff von Freiheit und Genuss.

Mit wehenden Haaren durch traumhafte Landschaft cruisen – wir stellen drei besondere Routen für eine perfekte Cabrio-Tour vor.

Autorinnen Julia Rosenkranz und Bérénice Schneider

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, ein laues Lüftchen weht. Zeit, das Verdeck zu öffnen und das Wetter zu genießen. Immer mehr Menschen widmen sich der Faszination Cabriolet. Im vergangenen Jahr waren rund 2,12 Millionen Cabrios in Deutschland zugelassen. 2010 waren es nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes erst 1,71 Millionen. Und in diesem Jahr dürfte die Zahl der Zulassungen weiter steigen. Denn die Automobilhersteller bringen neue Cabriolets auf den Markt. Die luxuriösesten präsentieren wir Ihnen hier.

Der Grund für den Trend dürfte weniger darin liegen, dass Cabriolets einen besseren Wiederverkaufswert erzielen und im Alter meist stärker im Preis steigen als ihre geschlossenen Pendants. Die Faszination Cabriolet steckt bereits in seinem Namen. Schließlich leitet sich das Wort vom französischen Wort „cabrioler“ ab – und das bedeutet Luftsprünge oder eben Kapriolen machen. Was könnte treffender sein? Das Herz vieler Cabrio-Besitzer macht einen Sprung, sobald sie es wieder mit offenem Verdeck fahren können. Für sie ist ein Cabriolet nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Lebensgefühl. In ihrem Auto genießen sie mehr Sonne, mehr Wind und mehr Freiheit.

Wir stellen Ihnen drei Strecken vor, auf denen sich dieses Gefühl auf besondere Weise erleben lässt. Die erste Tour verläuft rund um die Côte d’Azur und die Provence, die zweite erstreckt sich entlang der Ostsee und die dritte führt durch die Toskana. Alle Routen haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind gespickt mit Sehenswürdigkeiten und malerischen Orten, die mit kulturellen Highlights und kulinarischen Spezialitäten aufwarten können. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrer nächsten Ausfahrt!




Ins Reich der provenzalischen Düfte
Antibes – Grasse – Èze – Nizza – Antibes

Länge: ca. 150 km

Die Cabrio-Tour startet in Antibes, einer der ältesten Siedlungen an der Côte d’Azur. Von der direkt am Meer gelegenen Stadt, in der einst Pablo Picasso lebte und die eines der schönsten Museen mit Werken des Malers beheimatet, geht es landeinwärts in Richtung Voralpen über sanfte Hügel und durch kleine Ortschaften bis nach Grasse. Für Literaturinteressierte lohnt sich ein Zwischenstopp. Hier, in der Welthauptstadt des Parfums, fühlen sich Besucher in die Welt des Romans „Das Parfum“ von Patrick Süskind versetzt. Die Parfum-Manufakturen machen Grasse zu einem Paradies für Blumenliebhaber. Seit Jahrhunderten werden rund um die Stadt Gärten mit Blumen für die Herstellung von Düften angelegt. Je nach Jahreszeit blühen Lavendel, Klatschmohn, Rosen und Jasmin. Eine Fahrt durch diese unvergleichliche Natur lässt die Sinne Kapriolen schlagen. 

Durch Lavendelfelder und Pinienwälder führt die Tour nach Nordosten in Richtung Èze. Planen Sie dabei einen Abstecher nach Saint-Jeannet ein. Das malerische Örtchen diente als Kulisse für den Hitchcock-Klassiker „Über den Dächern von Nizza“ mit Grace Kelly und Cary Grant, die – wie sollte es anders sein – gemeinsam im Cabrio auf der Route de la Grande Corniche unterwegs waren. Über die kurvige Panoramastraße geht es bis ins Städtchen Èze Village. Hier dichtete Friedrich Nietzsche einen Teil seines berühmten Werkes „Also sprach Zarathustra“. Wer von der Terrasse des Gourmetrestaurants Château Eza den atemberaubenden Blick auf die Côte d’Azur genießt, versteht, woher Nietzsche seine Inspiration nahm. Nach einem erlesenen Essen beginnt die Rückfahrt über die Route Corniche Inférieure entlang der Küste nach Nizza, durch dessen Straßen Elton John im Video zum Song „I’m still standing“ natürlich im Cabrio cruist. Die Tour endet schließlich wieder in Antibes. Im exquisiten Fischrestaurant Les Vieux Murs direkt am Meer lassen wir den perfekten Tag ausklingen.




Ostsee-Impressionen 
Kiel – Laboe – Sieseby – Glücksburg – Flensburg – Kiel

Länge: ca. 300 km

Die Tour beginnt in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins: Kiel. Entlang der Kieler Förde fahren wir zum Ostseebad Laboe mit seiner Sehenswürdigkeit, dem Marine-Ehrenmal. Wer den 70 Meter hohen Turm über 341 Stufen erklimmt oder mit dem Fahrstuhl zur Spitze fährt, hat einen fantastischen Ausblick über die Förde und die Ostsee – und kann bei gutem Wetter sogar bis nach Dänemark schauen. Von Laboe führt die Route zurück entlang der Förde über Eckernförde und Schleswig bis an die malerische Schlei. Am Ostseefjord empfiehlt sich das kleine Örtchen Sieseby für eine Rast.
Das märchenhafte Dorf mit seinen reetgedeckten Fachwerkhäusern wirkt wie ein Relikt aus einer anderen Zeit und gilt als schönster Ort an der Schlei. Im Gasthof Alt Sieseby lässt es sich hervorragend in malerischer Umgebung speisen. Von dort aus geht die Fahrt entlang der Schlei über Kappeln und durch die sanft geschwungenen Hügel Angelns bis nach Glücksburg, wo das von Wasser umgebene Schloss Glücksburg einen Abstecher wert ist. Ab hier ist es nicht mehr weit
in die nördlichste deutsche Stadt: Flensburg. Das Rum-Museum und die Flensburger Brauerei bieten geistreiche und interessante Impressionen. Auf dem Rückweg nach Kiel lohnt sich ein Stopp in Haithabu. Gegründet im achten Jahrhundert, entwickelte sich die Siedlung schnell zu einem der bedeutendsten Handelsplätze der Wikinger in Nordeuropa. Ein Teil der Siedlung wurde im Wikinger Museum rekonstruiert – hier wird der Wikingeralltag für Besucher erlebbar.




Kultur und Genuss in der Toskana
Florenz – Lucca – Montepulciano – Florenz 
Länge: ca. 420 km

Start- und Endpunkt dieser Tour ist die Stadt Michelangelos – das wunderschöne Florenz. Das Verdeck des Cabriolets öffnet sich in der toskanischen Sonne und die Fahrt beginnt. Über Prato, Agliana und Altopascio fahren wir ins historische Lucca. Der große Komponist Giacomo Puccini wurde hier geboren und seine musikalischen Meisterwerke sind die perfekte Untermalung während der Fahrt durch die sanfte Landschaft. Von Lucca geht es über Pisa, dessen weltberühmter schiefer Turm auf der beeindruckenden Piazza dei Miracoli immer einen Abstecher wert ist, bis ins „Manhattan des Mittelalters“ – San Gimignano. Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert errichteten die einflussreichsten und vermögendsten Familien der Stadt immer höher werdende Turmhäuser als Zeichen ihres Wohlstandes. Einst gab es schätzungsweise 72 dieser Geschlechtertürme, heute stehen davon immerhin noch 14 und verleihen der Stadt eine einzigartige Ausstrahlung. Über Siena, in dessen Herz die herrliche Piazza del Campo mit ihren eleganten Palazzi einen Besuch verlangt, geht es ins Weinparadies Montepulciano. Der Vino Nobile di Montepulciano zählt zu den renommiertesten Weinen Italiens, weshalb hier eine Übernachtung zu empfehlen ist. Über das wunderschöne Arezzo, bekannt aus dem Film „Das Leben ist schön“ und berühmt für seine Schmuckherstellung, führt die Route durch die Weinregion Chianti wieder zurück nach Florenz. 




Frische Brise

Der Wind weht durch das Haar, die Sonne streichelt die Haut: Wer das Cabrio-Feeling mag, wird das Autojahr 2018 mit vielen neuen Modellen lieben. Wir stellen eine Auswahl der schönsten Cabriolets der Luxusklasse vor.

 

Cruisen wie James Bond
Seit 1965 gibt Aston Martin seinen Cabrios den Beinamen Volante. Diese stolze Tradition setzt der brandneue Aston Martin DB11 Volante standesgemäß fort. Der elegante Engländer wartet nur darauf, sein Stoffverdeck zu versenken und die Insassen im Sonnenschein über kurvige Straßen zu tragen. Dabei lässt er die Kraft seiner 510 PS jederzeit spüren, ohne damit zu protzen – ganz der britische Gentleman. Das würde sicherlich auch dem wohl berühmtesten Fahrer der Edelmarke gefallen. Sein Name ist Bond. James Bond.

 

Mit der Kraft der zwei Herzen
Ein neuartiges Cabrio-Erlebnis bietet der BMW i8 Roadster, mit dem die bayerischen Ingenieure eine neue Ära einleiten wollen. Das Cabrio ist die offene Version des bereits bekannten Plug-in-Hybrids i8 mit seinen charakteristischen Flügeltüren. Die bleiben auch dem futuristischen Roadster erhalten, der dank Elektroantrieb nahezu lautlos durch die Landschaft gleitet. Der Verbrennungsmotor kommt erst bei Geschwindigkeiten ab 120 km/h zum Einsatz und beschleunigt besonders dynamisch durch Unterstützung des Elektromotors. 

 

 

Wildes Fauchen inklusive
Portofino, der kleine, malerische und zugleich mondäne Fischerort an der italienischen Riviera, leiht dem neuen Cabriolet von Ferrari seinen Namen. Der Ferrari Portofino, eine Neuauflage des Einstiegsmodells California, kommt etwas weniger wild, dafür umso eleganter daher als seine Brüder – und ist dabei mindestens genauso aufregend. Denn Eleganz und Kraft schließen sich nicht aus – im Gegenteil. 600 PS und der unverwechselbare Ferrari-Klang lassen Herzen höherschlagen. In 3,5 Sekunden soll der Ferrari von 0 auf 100 km/h sprinten und 320 km/h in der Spitze schaffen. Aber auch wer es gemächlicher mag, wird diesen Italiener mit seinen großen, angenehm gepolsterten Sitzen lieben.

 

Der Traum vom Sportwagen
Seine charakteristische Linie, sein Sound, sein Fahrgefühl – all das ist schon oft beschrieben worden und hört doch nie auf zu faszinieren. Der Porsche 911 ist legendär. Im Porsche 911 Turbo S Cabriolet vereinigen sich Legende, Traum und Wirklichkeit mit höchster Ingenieurskunst und herausragendem Design. Mit seinen 580 PS, die ihn in 3,0 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigen können, ist er dafür gemacht, den Alltag zurückzulassen. Mit perfekter Straßenlage, volltönendem Motorenklang und ganz viel Kraft. Ferry Porsche sagte einst: „Am Anfang schaute ich mich um, konnte aber den Wagen, von dem ich träumte, nicht finden. Also beschloss ich, ihn mir selbst zu bauen.“ Sein Traum wurde wahr. 

 

Auf Nummer sicher

Die Welt wird besser. Das sagt die Statistik. Trotzdem fehlt bei vielen Menschen ein Gefühl der Sicherheit. Was ist richtig? Und wie lassen sich Risiken senken?

Autor Jörg Schüren

Die Zeit ist aus den Fugen – so hat es der englische Dramatiker William Shakespeare den dänischen Prinzen Hamlet einst in seinem gleichnamigen Theaterstück sagen lassen. Auch heutzutage scheint es vielen so, als sei die Zeit beziehungsweise die Welt aus den Fugen geraten. Die Menschen machen sich zwar insgesamt weniger Sorgen um ihre Sicherheit als beispielsweise noch vor zwei Jahren – die Angst vor Terrorismus und Gewaltverbrechen bewegt sich aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag einer Beratungsgesellschaft durchgeführt hat. Laut dem entsprechenden Sicherheitsreport 2018 erwarten die Menschen in Deutschland, dass viele Gefahren künftig zunehmen: Mehr als zwei Drittel der Befragten rechnen mit wachsenden Risiken durch Altersarmut, Naturkatastrophen, Missbrauch von persönlichen Daten, Terroranschläge, Pflegebedürftigkeit im Alter oder Datenbetrug im Internet. Dazu passt, dass der Begriff Sicherheit derzeit zu den Werten gehört, die im Internet am meisten diskutiert werden. Das ist das Ergebnis eines Werte-Index, der seit 2009 von Peter Wippermann, Trendforscher und Professor für Kommunikationsdesign, und Jens Krüger, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Kantar TNS, erhoben wird. Für den Werte-Index 2018 haben sie rund vier Millionen Beiträge in deutschsprachigen sozialen Medien ausgewertet. Die Diskussion um das Thema Sicherheit kletterte dabei im Ranking um zwei Plätze nach oben auf Position fünf. Häufiger haben sich die Menschen im Web zuletzt nur zu den Werten Natur, Gesundheit, Familie und Freiheit ausgetauscht. „Bemerkenswert dabei ist, dass Sicherheit zum ersten Mal häufiger diskutiert wird als Vertrauen“, sagt Wippermann.

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Die Risiken im Griff behalten

Nicht mit Geld zu bezahlen: Stiftungen leisten einen unschätzbaren Beitrag für  die Gesellschaft.

Stiftungen wollen ­Gutes tun. Doch das wird in Zeiten von Niedrig­zinsen immer schwieriger. Die Commerzbank bietet ­Lösungen im Rahmen der Ver­mögensverwaltung an. 

Autorinnen Flora Rothe und Janina Fritscher

In Deutschland gibt es knapp 22.000 gemeinnützige Stiftungen, die sich um wohltätige Zwecke kümmern oder Kunst und Kultur fördern und damit wertvolle Beiträge für die Gesellschaft leisten. Seit über 40 Jahren verfügt die Commerzbank innerhalb der Vermögensverwaltung über ein Team von Experten, das sich auf die spezifischen Bedürfnisse von Stiftern und Stiftungen spezialisiert hat. Das Stiftungsmanagement bietet passgenaue Lösungen von der Stiftungsgründung bis zum Stiftungsmanagement an – als Gesamtpaket oder auch als einzelne Module.

Die Stiftungs-Vermögensverwaltung kümmert sich um die finanziellen Anlagebedürfnisse, denn für die Förderung ihres Stiftungszwecks sind Stiftungen neben Spenden zumeist auf Kapitalerträge angewiesen. Reichen diese nicht aus, müssen schlimmstenfalls Förderprojekte zurückgefahren oder sogar eingestellt werden. „Neben der Anforderung des Vermögenserhalts und dem Wunsch nach einer möglichst stabilen Wertentwicklung ist es besonders wichtig, ausreichend Erträge zu generieren“, erklärt Holger Basler, Senior Portfolio- und Co-Fondsmanager. In Zeiten historisch niedriger Zinsen ist das eine große Herausforderung. Bedeutend ist zudem, die gesetzlichen Rahmenbedingungen mit den Wünschen der Stifter in Einklang zu bringen und in eine geeignete Vermögensanlage zu übersetzen.

Verantwortlicher Umgang mit dem Geld der Stifter

„Der verantwortliche Umgang mit dem Geld der Stifter ist für uns ganz wesentlich“, bestätigt Sebastian Bönisch von antonius – Netzwerk Mensch in Fulda. Seit 2013 arbeitet die Institution mit der Vermögensverwaltung der Commerzbank zusammen. Denn wie die meisten anderen Stiftungen auch, ist die Bürgerstiftung auf ihr Stiftungsvermögen angewiesen. Das Kapital muss also erhalten und gewinnbringend angelegt werden. „Um nachhaltig unsere Ziele als Stiftung verfolgen zu können, benötigen wir neben Wertvorstellungen und Ideen auch ein solides finanzielles Fundament. Mit der Commerzbank haben wir einen Partner gefunden, der uns zuhört und versteht und entsprechend unserer Ausrichtung eine erfolgreiche Vermögensverwaltung für uns betreibt“, betont Dr. Claus Etzel, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der St. Lioba-Stiftung, der Trägerstiftung von antonius – Netzwerk Mensch. 

Gemeinsam mit dem Netzwerk haben die Experten der Commerzbank Vermögensverwaltung eine geeignete Anlagestrategie ermittelt und die Bandbreiten festgelegt, innerhalb derer sich der Portfoliomanager bewegen darf. „Der Kunde hat jederzeit – online sogar täglich – die Möglichkeit, die Aktivitäten im Portfolio zu verfolgen und bei Bedarf den Rahmen flexibel anzupassen“, so Basler. Die Entwicklungen der Vermögensanlage werden regelmäßig mit der Stiftung besprochen und gegebenenfalls justiert – mit Erfolg: „Hervorzuheben sind die stets überdurchschnittliche jährliche Performance, die vorbildliche Transparenz, die umfassende Beratung mit Anregungen und Ideen über das ‚Business as usual‘ hinaus und das freundliche und engagierte Miteinander“, bestätigt Dr. Etzel. 

 

„Nur dank starker Partner können innovative Projekte realisiert werden.“

Dr. Claus Etzel, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der St. Lioba-Stiftung

 

Professionelle Mandatslösungen für Stiftungen

Für alle Stiftungen empfiehlt sich grundsätzlich ein breit diversifiziertes und kosteneffizientes Anlageportfolio, das auf Staats- und staatsnahen Anleihen, Pfandbriefen sowie Unternehmensanleihen basiert. Hinzu kommt ein global diversifizierter Aktienanteil. Je nach Risikoeinstellung des jeweiligen Kunden kann dieser niedriger oder höher ausfallen. Ein konservativ ausgestaltetes Portfolio hat eine Aktienquote von durchschnittlich 15 Prozent. Bei sehr positiver Einschätzung des Aktienmarktes darf der Fondsmanager maximal bis zu 25 Prozent in Aktien investieren. Unabhängig von den Grundempfehlungen werden selbstverständlich auch individuelle Kundenwünsche verwirklicht. Ein kontinuierliches Risikomanagement durch Fondsmanager und entsprechende unabhängige Prozesse in der Vermögensverwaltung sowie die Einhaltung der definierten Rahmenbedingungen und Schwankungsbreiten bleiben immer gewährleistet.

Stiftungsfonds für kleinere Vermögen 

Für Stiftungen mit einer kleineren Anlagesumme und dem Wunsch nach einer ebenfalls professionellen Vermögensverwaltung hat die Commerzbank Anfang 2014 den Stiftungs-Fonds aufgelegt. Dieser basiert auf den langjährigen Erfahrungen der Experten mit der konservativen Stiftungs-Mandatsstrategie. Der Fonds wird mit Fokus auf den stiftungsspezifischen Anlagezielen wie Kapitalerhalt, attraktive Ausschüttung und geringe Vermögensschwankung verwaltet. Mit einem Volumen von 450 Millionen Euro ist er erfolgreich am Stiftungsmarkt etabliert. Die Fondsinhalte und Aktivitäten legt die Commerzbank in einem Transparenzbericht offen, der den Anlegern jederzeit zur Verfügung steht. Daher darf der Fonds das von Rödl & Partner ausgestellte Transparenzsiegel tragen. Darüber hinaus wird ihm mit einem ESG-Rating von „A“ eine gute Nachhaltigkeit bescheinigt. Auch Privatanleger, die ihr Geld konservativ anlegen möchten, können in den Publikumsfonds investieren.


Den Transparenzbericht des Commerzbank Stiftungsfonds finden Sie unter www.transparenzbericht.com/Commerzbank_Stiftungsfonds.html 

Im eigenen Klostercafé Flora arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Hand in Hand.

Die St. Lioba-Stiftung in Fulda ist eine der ältesten Bürgerstiftungen in Deutschland. Ihrem Stiftungszweck verpflichtet, bündelt das antonius – Netzwerk Mensch Kompetenzen und Mittel aus Bürgerschaft, Wirtschaft und Staat, um Menschen mit Behinderung zu einem gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft zu verhelfen. 

„Wir verstehen ‚Behinderung‘ nicht als Merkmal einer Person, sondern als soziales Phänomen“, erklärt Sebastian Bönisch, Leiter Kommunikation bei antonius. „Ob Einschränkungen Menschen ‚behindern‘, am sozialen Leben teilzuhaben, das entscheidet am Ende das gesellschaftliche und soziale Umfeld.“ Darum hat sich das Netzwerk zur Aufgabe gemacht, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen mit Behinderung in das gesellschaftliche Leben integriert sind. Derzeit begleitet antonius rund 200 Kinder und 150 Jugendliche von der Schule oder Ausbildung in den Beruf. Einige von ihnen besuchen die Antonius von Padua Schule, eine inklusive Grundschule, in der zwei Drittel der Schüler keinen Förderbedarf haben. Gemeinsam lernen sie dort, dass Vielfalt Normalität ist.

Nach Frühförderung und Schulausbildung stehen bei antonius die berufliche Ausbildung und Qualifizierung im Mittelpunkt. „Unser Ziel ist es, unsere Jugendlichen in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren“, erklärt Bönisch. „Wir verstehen uns als Brückenbauer zur Arbeitswelt und arbeiten dafür eng mit vielen Partnerunternehmen zusammen.“ In der Startbahn, einem Zentrum für Ausbildung und Berufsvorbereitung, haben junge Menschen mit Einschränkung drei Jahre lang die Möglichkeit, sich in Ruhe beruflich zu orientieren und ein klares Selbstbild zu entwickeln. Anschließend beginnen sie eine Ausbildung in einem Betrieb von antonius wie zum Beispiel dem antonius Hof oder in einem der Partnerunternehmen. 

Ein anderer Weg ist Perspektiva, ein Zusammenschluss von Fuldaer Unternehmen und antonius. Auch hier lautet das Ziel, Brücken zu bauen zwischen Unternehmen und Jugendlichen. Die Fördergemeinschaft konzentriert sich auf Jugendliche wie Sonderschulabgänger oder schwache Hauptschüler, die auf sich alleine gestellt keine Chance auf einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeit haben. In Zusammenarbeit mit den beteiligten Unternehmen werden die Jugendlichen für eine dauerhafte Anstellung auf dem Arbeitsmarkt qualifiziert. So konnten in den vergangenen Jahren rund 150 Jugendliche in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen vermittelt werden. 

„Die regionale Vernetzung von Unternehmen, Politik und Bürgern hier in Fulda ist einzigartig“, schwärmt Bönisch. Von überallher, selbst aus China, kämen Delegationen, um sich das Konzept der Antonius von Padua Schule oder Startbahn vor Ort anzuschauen. Doch darauf ruht sich das Netzwerk nicht aus. So will man zum Beispiel die Schule auf eine Schulzeit von 13 Jahren ausweiten und das Ausbildungskonzept der Startbahn auf eine nationale Ebene heben. Eine Stiftung ist auf die Unterstützung der Bürgerschaft angewiesen. „Wir bieten zahlreiche Möglichkeiten, sich ideell und finanziell für die Inklusion zu engagieren, denn nur dank starker Partner können innovative Projekte realisiert werden“, betont Dr. Claus Etzel, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der St. Lioba-Stiftung, der Trägerstiftung von antonius. 

Weitere Informationen und Kontakt unter: www.antonius-fulda.de

Ein Leben für die Orgel

Philipp Klais führt in Bonn eine der angesehensten Orgelmanufakturen weltweit. Das Unternehmen ist das perfekte Beispiel für einen Hidden Champion: erfolgreich, langlebig, traditionsbewusst.

Autor Markus Weßel-Therhorn
Fotograf Maurice Kohl

In den Werkstätten mitten in der Bonner Innenstadt riecht es nach Sägespänen, Leder, Leim und Öl. An den Wänden hängen große Heiligengemälde, wie sie sonst nur in Kirchen und Museen zu sehen sind. Philipp Klais geht durch seine Arbeitsstätte, als wäre sie sein Wohnzimmer. Kein Wunder: Hier hat der Orgelbauer einen Großteil seiner Kindheit verbracht. „Wir arbeiten in den schönsten Räumen der Welt und wir bauen etwas, was nicht nur Jahre und Jahrzehnte, sondern sogar Jahrhunderte überdauern kann“, schwärmt der 51-Jährige.

Klais führt die Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG. Seine Instrumente stehen im Bonner Münster, im Kölner Dom, aber auch in London, Zaragoza, Sankt Petersburg, Buenos Aires bis hin zu Kyoto und Peking. Eine seiner jüngsten und spektakulärsten Neuschöpfungen ist die Konzertorgel für den großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie. Das Familienunternehmen beschäftigt rund 65 Angestellte und durchschnittlich 14 Auszubildende. 1882 hatte sich sein Urgroßvater Johannes Klais mit der Orgelmanufaktur selbstständig gemacht. Seitdem ist sie in Familienhand.

Orgelbauer werden? Bloß nicht!

Eigentlich wollte Klais den Betrieb gar nicht übernehmen. „Ich wollte nicht Orgelbauer werden, die Fußstapfen waren mir zu groß“, erinnert er sich. Dass es dann doch anders kam, lag an einem geschickten Schachzug seines Vaters. Dieser bot seinem einzigen Sohn nach dessen Abitur Ende der 1980er-Jahre an, als Montagelehrling mit nach Australien zu kommen. Dort hatte das Queensland Cultural Center in Brisbane den Vater mit einer Orgel beauftragt. „Montagelehrling an der subtropischen Ostküste von Australien – da gibt es Schlimmeres“, befand der Sohn. Philipp Klais kam mit und das besiegelte sein Schicksal.

 

„Ich möchte Orgeln bauen, die die Menschen heute und in Zukunft erreichen.“

Philipp Klais

Vor dem Bau kommt das Konzept. Die Orgel muss in die Raumsituation integriert werden.

 

Klais lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern direkt neben der Werkstatt. „Wenn man ein Loch in die richtige Wand schlagen würde, stünde man bei uns in der Küche“, sagt er lachend. Er will es nicht anders. „Wir sind eine Familienwerkstatt. Mit unseren Mitarbeitern verbindet uns mehr als nur ein Arbeitsvertrag.“ 

Seine Ausbildung begann Klais wie sein Urgroßvater im französischen Elsass. Dort verbrachte er den ersten Teil seiner Lehre beim Orgelbauer Mühleisen in Straßburg. Danach wechselte er in den heimischen Betrieb seines Vaters, wo er seine Ausbildung abschloss. „Anfangs habe ich mich um die Bereiche gekümmert, die mich unmittelbar interessiert haben, nämlich Forschung und Entwicklung“, sagt Klais. „Ich wusste, dass ich später dafür nie wieder Zeit haben würde.“

Langer Prozess

Zeit spielt eine große Rolle im Orgelbau. „Es beginnt schon bei der Auswahl und Verarbeitung des Holzes, das zunächst mehrere Jahre lagern muss“, erklärt Klais im Holzlager des Unternehmens. Rund 400 Stämme liegen hier, überwiegend Eiche und Fichte. Aber auch einige Obsthölzer und eine kleine Auswahl harter, dunkler Hölzer wie Ebenholz und Grenadill – „für den Spieltisch, an dem der Organist sitzt“. Nach der Lieferung muss das Holz erst einmal ruhen – pro Zentimeter Bohlenstärke etwa ein Jahr.


Nicht von der Stange: Jede einzelne Pfeife erzeugt einen einzigartigen Ton.

Neben Holz sind Blei und Zinn die wichtigsten Werkstoffe für den Orgelbau. Aus ihnen werden die Pfeifen hergestellt, also der Teil der Orgel, der für den Klang verantwortlich ist. Jede Pfeife kann grundsätzlich nur einen Ton einer bestimmten Klangfarbe und Lautstärke erzeugen. Darum bedarf es so vieler Pfeifen, in größeren Orgeln mehrerer tausend. Die Tonhöhe, Klangfarbe und Lautstärke einer Orgel hängen von der Größe und der Bauart der Pfeifen ab. Sie werden gruppenweise zu einzeln ein- und ausschaltbaren Registern zusammengefasst. Mit ihnen kann der Organist das Klangbild während des Spiels verändern.

Das Material für die Orgelpfeifen lagert im Keller der Manufaktur. In einem Raum von etwa zwei mal drei Metern stapelt sich das Metall hinter einer schweren Eisentür: grobe Barren in stumpfem Silber und Grau. Einmal die Woche verschmilzt der Orgelbauer die Materialien zu einer Legierung. Mithilfe eines Deckenzugs wird die flüssige Mischung in einen Holzkasten gegossen. Durch einen schmalen Schlitz fließt das heiße Metall auf einen langen Tisch und erkaltet dort. Das Ergebnis ist ein dünnes Blech. „Die obere Seite, die Gussseite, wird dann gehobelt und daraus werden die Pfeifen gebaut“, erklärt Klais.

Yuccapalmen in der Werkstatt

Den Anforderungen der Materialien wird konsequent Genüge geleistet. Als Philipp Klais’ Vater 1974 beauftragt wurde, die einzigartige Bambusorgel aus dem philippinischen Las Piñas zu restaurieren, wurde das Instrument nach Bonn gebracht. Da sich Las Piñas und das Rheinland klimatisch jedoch deutlich unterscheiden und das rheinische Klima das Instrument hätte gefährden können, musste das Raumklima im Unternehmen angepasst werden. „Da hatten wir dann für ein halbes Jahr 90 Prozent Luftfeuchtigkeit und 36 Grad in der Werkstatt“, erinnert sich Klais. „Das war wie in einer Sauna.“ Die Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit und brachten ihre Yuccapalmen mit zur Arbeit, um sie dort bei heimischen Temperaturen aufzupäppeln. „Die wachsen bei solchen Bedingungen natürlich super.“

Die Orgeln werden vollständig in der Werkstatt gebaut, dann wieder zerlegt und beim Kunden an Ort und Stelle erneut zusammengesetzt. Das kann selbst bei einer kleinen Orgel vor Ort bis zu vier Wochen dauern. Noch mal so lange braucht es, bis jede Pfeife per Hand richtig eingestellt ist und das Instrument seine volle Klangfülle erreicht hat. Für den optimalen Hörgenuss muss der Orgelmusikliebhaber übrigens nicht unbedingt mittig im Raum sitzen. Stattdessen sollten Zuhörer darauf achten, links und rechts von sich Wände zu haben, die den Klang reflektieren, ohne ihn zu verfälschen.

Zwischen Tradition und Moderne

Was Klais umtreibt, ist das Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Moderne. In der Praxis heißt das, zum einen alten Orgeln durch eine fachgerechte Restauration wieder zu ihrem historischen Klang zu verhelfen. Und zum anderen, neue Orgeln zu bauen, die den zeitgenössischen musikalischen und technischen Ansprüchen genügen. „In den vergangenen 200 Jahren ist viel passiert und die Menschen haben sich verändert“, sagt Klais. „Ich möchte Orgeln bauen, die die Menschen heute und in Zukunft erreichen. Menschen haben immer Instrumente geschaffen, die zur Zeit ihrer Herstellung modern waren. Das Schöne ist eben diese Bewegung zwischen Zeit und Raum, die Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Zukunft.“

Die Mischung aus traditionellem Handwerk und moderner Interpretation ist es, die Klais für seinen Beruf begeistert: Architektur, Akustik und Funktion stecken die Grenzen klar ab. Doch es bleibt die kreative Freiheit, das Instrument innerhalb dieser Grenzen immer wieder neu zu erfinden. Das bedeutet auch zu begreifen, in welchem Kontext eine Orgel steht und welche Funktion sie erfüllen soll. Klais sieht die Orgel nicht als neutrales Instrument in einem Vakuum. Sie muss auf die Architektur des Raumes abgestimmt sein, auf ihre Rolle als liturgisches Instrument oder profane Konzertsaalorgel. Ebenso müssen die klimatischen Bedingungen im Umfeld berücksichtigt werden oder auch die jeweilige Landessprache. Denn diese hat laut Klais durchaus Einfluss auf das ästhetische Klangempfinden der Zuhörer. Deshalb ist keine Orgel, die Klais und sein Team bauen, wie die andere.

Zukunft sichern

Pro Jahr verlassen durchschnittlich vier neue Instrumente die Bonner Manufaktur. Sie alle sind für Klais einzigartig und etwas ganz Besonderes. Seit 22 Jahren führt er nun das Familienunternehmen. Und wie sein Vater vor ihm macht auch er sich Gedanken über die Zukunft. Ob eines seiner vier Kinder später seinen Platz einnehmen möchte, weiß er noch nicht. „Ich muss trotzdem jetzt schon die Weichen stellen und gegebenenfalls über alternative Nachfolgeregelungen nachdenken. Gleichzeitig will ich meinen Kindern die Chance offenhalten, das Unternehmen eines Tages zu fortzuführen.“

Die Gründe dafür sind nicht nur pragmatisch. Klais will sicherstellen, dass in seinen Werkstätten auch in Zukunft Instrumente gebaut werden, zu denen der moderne Mensch eine Verbindung findet. Und dafür braucht es immer wieder neue Blickwinkel. „Wir glauben natürlich, innovativ und zukunftsorientiert zu sein. Aber wir sehen, dass die junge Generation ganz andere Ansätze hat. Es ist unheimlich wichtig, dies in den Instrumenten leben zu lassen.“ Und dafür sollen irgendwann einmal auch seine Nachfolger sorgen. „Wir dürfen nie vergessen: Das, was wir tun, tun wir für die Menschen. Nicht zum Selbstzweck.“




Die Königin der Instrumente besuchen 

Rund 50.000 Orgeln gibt es in Deutschland, davon stammen etwa 1.500 aus dem Hause Klais. Hier eine kleine Auswahl, die einen Ausflug lohnt.

Elbphilharmonie in Hamburg
Instrument zum Anfassen: Das Meisterwerk moderner Orgelbaukunst aus dem Hause Klais befindet sich in, neben und hinter den terrassenförmig angeordneten Zuschauerrängen im großen Konzertsaal. Die viermanualige Orgel ist insbesondere auf die Darstellung der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische Orgelliteratur ausgerichtet.

Kölner Dom
Die Klais-Orgeln des Kölner Doms schaffen eine besonders feierliche Atmosphäre in der weltberühmten Kathedrale. Die dreiteilige Anlage besteht aus der Querhausorgel mit der Opusnummer 1.000, der Langhausorgel in Schwalbennest-Bauweise sowie einem Hochdruckwerk mit zwei Fanfaren-Registern, die besonderen Anlässen vorbehalten sind.

Trierer Dom
Die Orgel aus dem Jahr 1974 erstreckt sich über fünf Stockwerke und stammt ebenfalls aus der Bonner Orgelwerkstatt Johannes Klais. Das Schwalbennest-Design lässt das Instrument förmlich über der Kanzel schweben. Im Fuß der Orgel ist eine Pan-Figur angebracht, die auf Knopfdruck hervorschaut und einige Töne spielt.

St. Peter in München
Die Klais-Orgel in der ältesten Pfarrkirche Münchens wurde 2003 eingeweiht und verfügt über 57 Register und vier Manuale. Ihr dunkles Holz steht in schönem Kontrast zu den hellen Wänden des Gotteshauses. Auch die Chororgel der Kirche stammt aus dem Hause Klais. Sie wurde 2011 eingeweiht.

Kunst – aber sicher!

Hochwertige Einrichtungen, kostbarer Schmuck, exklusive Sammlungen – Kunstgegenstände ­werden häufig nicht von einer gewöhnlichen Hausratversicherung abgedeckt. Dafür gibt es die Allianz ArtPrivat.

Autorin Silvia Dorsch

"My Home is my Castle“ – an dieses Sprichwort hat Jan Goldbeck bei der einen oder anderen Hausbesichtigung schon einmal denken müssen. Der Sachversicherungsspezialist der Allianz sorgt seit mehr als zehn Jahren für die Rundumversicherung vermögender Kunden. In dieser Zeit hat der Experte viele Kostbarkeiten zu Gesicht bekommen. Dazu gehörte zum Beispiel auch das Hab und Gut in einem Schloss. „Eine Ritterrüstung im eigenen Heim ist schon etwas ganz Besonderes. Doch nun stellen Sie sich vor, dort stehen in einem Gang 20 bis 30 dieser wertvollen Rüstungen. Und an den Wänden hängt eine umfangreiche Ahnengalerie. Da wird das Zuhause ganz schnell zum Museum“, schwärmt der Sachverständige.

Haftung nicht immer garantiert 

Solche Kunstwerke übersteigen oftmals einen Wert von mehreren hunderttausend Euro. Was viele nicht wissen: Eine gewöhnliche Hausratversicherung deckt diese Wertgegenstände häufig nicht ab. Zum einen übersteigen sie meist die übliche Versicherungssumme, zum anderen haftet eine Hausratversicherung im Allgemeinen nur für Schäden, die durch Feuer, Einbruch, Raub, Vandalismus, Leitungswasser oder Sturm und Hagel entstanden sind. „Die kostbare Vase geht jedoch selten durch solche Ereignisse zu Bruch“, weiß Goldbeck aus Erfahrung. „Viel eher durch unachtsames Verhalten auf einem Event. Oder ein Kind saust durch den Flur und kann nicht mehr rechtzeitig bremsen.“ Darum haftet die ArtPrivat Versicherung der Allianz auch für Schäden, die durch eigenes oder fremdes Missgeschick, einfachen Diebstahl oder Verlust verursacht werden. Die Versicherungsleistungen der ArtPrivat gehen damit weit über den Schutz einer normalen Hausratversicherung hinaus. Ausgeschlossen sind nur wenige Schäden: etwa solche, die durch den normalen Alterungsprozess oder durch Vorsatz entstehen.

Rundumschutz bis hin zur teuren Weinflasche

Die ArtPrivat ersetzt beispielsweise den Wiederbeschaffungswert eines zerstörten Kunstwerks, das bei einem Empfang unfreiwillig Bekanntschaft mit einem Ellenbogen gemacht hat. Aber auch hochwertige Teppiche und Möbel, Verglasungen und Küchen werden von der Kunstversicherung abgedeckt. „Wir versichern mit der ArtPrivat den gesamten Hausrat – einschließlich aller Wertgegenstände wie Bargeld, Schmuck und Uhren, Kunstgegenstände, Silber und Antiquitäten“, erläutert Goldbeck. „Selbst Wein, Oldtimer (ab 200.000 Euro), Musikinstrumente und Jagdwaffen können mitversichert werden. Letztlich nahezu alle Dinge des persönlichen Besitzes.“ 

Für den allumfassenden Schutz der Hausrat- und Wertgegenstände gilt nur eine Voraussetzung: Die Mindestversicherungssumme beträgt 300.000 Euro. Wer möchte, kann jedoch auch einen einzelnen Kunstgegenstand oder eine Antiquität ab einer Versicherungssumme von 100.000 Euro bei der ArtPrivat versichern lassen.

Im Urlaub ist Hausrat im Ferienhaus mitversichert

Besitzt ein Kunde Gemälde, Bilder oder Statuen, dann kommt ein Kunstsachverständiger ins Haus und dokumentiert die einzelnen Objekte. „In der Regel können unsere Kunden den Wert der zu versichernden Gegenstände mit einem Zertifikat oder Beleg nachweisen“, weiß Goldbeck aus Erfahrung. Ist das nicht der Fall, unterstützt der Kunstsachverständige bei der Wertermittlung und betreut im Rahmen einer Zertifizierung durch einen vertrauenswürdigen Gutachter. Außerdem überprüft er die Absicherung der Wertgegenstände und weist auf etwaige Mängel hin, die behoben werden sollten, damit der Versicherungsschutz zu 100 Prozent gegeben ist. 

Die ArtPrivat gilt übrigens nicht nur im eigenen Heim. Der Hausrat im Ferienhaus wie auch das Gemälde im Büro können nach individueller Absprache ebenfalls in die Versicherung einbezogen werden. 

Gut zu wissen

Werden beschädigte Werke restauriert oder ersetzt?

Das hängt von mehreren Faktoren ab: dem Material, dem monetären Wert, dem Ausmaß der Beschädigung des Werkes und letztendlich natürlich auch von der Höhe des Restaurierungsaufwands. Die Allianz verfügt über ein großes Netzwerk an Restauratoren für alle Materialien, Medien und Entstehungszeiten, die diese Faktoren prüfen. Generell gilt der Anspruch, Kulturgüter zu erhalten. Kunden bevorzugen meist die Restaurierung des Kunstwerkes statt eines finanziellen Ausgleichs.

Wie werden Wertsteigerungen berücksichtigt?

Die ArtPrivat beinhaltet eine Vorsorgeversicherung, mit der Wertsteigerungen abgedeckt werden können. Ändert sich der Wert einzelner Werke oder einer Sammlung, kann dies gemeldet werden. Die Versicherungssumme wird dann angepasst. Zudem kann ein regelmäßiger Neubewertungsservice der Allianz in Anspruch genommen werden.

Besteht für Neuanschaffungen eine Lücke im Versicherungsschutz?

Für Neuerwerbungen besteht von Anfang an eine Vorsorgeversicherung von 20 Prozent. Der Vertrag sollte jedoch zügig angepasst werden, damit die Gesamtversicherungssumme den tatsächlichen Wert der Sammlung abdeckt. 

 


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Sicherheit ist ein Gefühl

 Forscher sagen, dass wir in der sichersten aller Zeiten leben. Gleichzeitig wächst in der Gesellschaft das Empfinden einer zunehmenden Unsicherheit. Woran liegt das?

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Politiker und Staatstheoretiker Benjamin Constant sagte im 19. Jahrhundert: „Wollte der Mensch sich von aller Unsicherheit befreien, müsste er aufhören, ein denkendes Wesen zu sein.“ Seit Jahrhunderten versuchen die Menschen, immer mehr politische, soziale und militärische Sicherungssysteme aufzubauen. Dennoch erscheint ihnen heute die Welt unsicherer denn je. Für unsere Titelgeschichte haben wir mit Forschern und Psychologen über die Gründe dafür gesprochen. Außerdem erläutern Sicherheitsexperten, welche Herausforderungen die digitalen Technologien mit sich bringen – und welche Lösungen sie für mehr Sicherheit bieten. 

Eine davon ist die Blockchain, die zumindest indirekt schon für reichlich Schlagzeilen gesorgt hat. Auf ihr basieren Kryptowährungen wie Bitcoin & Co., die zwischenzeitlich rasante Höhenflüge an den Börsen hinlegten. Doch die Technologie hat Unternehmen und Verbrauchern viel mehr zu bieten, unter anderem ganz neue Absicherungsmechanismen, die den Schutz vor Manipulationen beziehungsweise Hackerangriffen erhöhen. 

Sicherheit spielt auch für Stiftungen eine große Rolle – insbesondere bei der Kapitalanlage. In den meisten Fällen sind sie verpflichtet, ihr Kapital zu erhalten, müssen andererseits aber auch Erträge generieren, um ihren Stiftungszweck erfüllen zu können. Und das möglichst, ohne dabei hohe Risiken an den Finanzmärkten einzugehen. Keine leichte Aufgabe in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen. Die Commerzbank unterstützt sie dabei mit viel Expertise und Strategien, von denen auch Privatanleger profitieren können.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre!

Ihr

 

Michael Mandel
Mitglied des Vorstands Commerzbank AG

 


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